this post was submitted on 12 Aug 2026
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[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 57 points 1 week ago (4 children)

Warum reden alle irgendwo darüber, wie böse die AfD ist, aber niemand über dieses verdammte Parteiverbot? Das ist glasklar und offensichtlich eine extremistische Organisation, die antidemokratisch, rechtsradikal und grundrechtsverletzend agiert. Was gibt's da noch zu sehen/prüfen/diskutieren???

[–] vapeloki@lemmy.world 26 points 1 week ago (2 children)

Das verbot muss von Bundestag oder Bubdesrat beantragt werden. Die Polizei Gewerkschaft ist weder noch

Ich gebe dir Recht, das die Politik längst handeln müssen, aber die Haltung der Polizei verdient meinen vollsten Respekt

[–] plyth@feddit.org 10 points 1 week ago

Das verbot muss von Bundestag oder Bubdesrat beantragt werden

Oder dem Bundeskanzler

[–] aaaaaaaaargh@feddit.org 7 points 1 week ago

Ja, auf jeden Fall! So war das auch nicht gemeint, die Kritik richtet sich klar gegen unsere Möchtegernbundesregierung. Ich meinte es so: jeder sagt was aus allen Ecken, aber die, die es regeln könnten, relativieren nur und sitzen aus.

[–] Ooops@feddit.org 12 points 1 week ago

Falscher Ansatz...

Es gibt klare Richtlinien, wer die Prüfung eines Parteiverbotsverfahrens beantragen kann.

Also warum sollten wir darüber diskutieren, warum Leute, die tatsächlich etwas unternehmen, nicht stattdessen die AfD verbieten? SIE KÖNNEN ES NICHT.

Und die, die es können, wollen nicht. Grüße gehen raus an die CU (deren Mehrheit für einen Antrag im Bundestag notwendig wäre), an die CU (die in der Mehrheit aller Ländervertretungen im Bunderat sitzt) und an die CDU (die den Kanzler stellt, der das ebenfalls beantragen könnte). Wollen wir jetzt noch raten, warum genau die das nicht wollen? 😉

[–] BigShammy80@feddit.org 5 points 1 week ago

Das Hauptproblem ist doch, dass die aktuelle SO SCHEISSE IST, dass die AFD eben mit ihren polemischen Wahlsprüchen noch leichter Stimmen bekommt... weil die Leute unzufrieden sind.

Ist doch klar: Die Leute werden immer ärmer, es wird immer mehr gekürzt, die Reichen werden immer reicher, die Unzufriedenheit wächst stetig.

Dann sucht man einen Schuldigen: Na klar, die blöden Ausländer sind an allem Schuld. Wir, die AFD, werden das regeln. Wählt uns für ein super duper Deutschland nur für Deutsche bla bla und schon träumen die AFD Wähler vom Paradies.

Macht endlich gescheite Politik fürs VOLK und wir das AFD Problem löst sich von selbst.

[–] rumschlumpel@feddit.org 30 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Dass die Polizei sich kollektiv gegen AfD-Befehle stellt glaube ich erst wenn ichs sehe. Selbst wenn einige Polizistys den Gehorsam verweigern, dann schmeißt man die halt raus und verbeamtet stattdessen rechte Schlägertypen, an denen gibt es nun wirklich keinen Mangel.

[–] HieroProtagonist@feddit.org 8 points 1 week ago (1 children)

Die Polizei wird sich nicht gegen "AfD Befehle" stellen wenn diese mit dem Grundgesetz vereinbar sind - das würde ich persönlich auch äußerst bedenklich finden. Der individuelle Polizist wird aber - hoffentlich - von seinem Remonstrationsrecht / -pflicht Gebrauch machen wenn er verfassungsfeindliche Anweisungen bekommt.

[–] knomie@feddit.org 13 points 1 week ago (1 children)

So wie bei den illegalen Grenzkontrollen oder beim Verprügeln von Demonstrierenden in Berlin (oder bei events von Widersetzen in Erfurt oder Gießen)?

[–] HieroProtagonist@feddit.org 0 points 1 week ago (1 children)

Dass solche Dinge passieren, ist kein Argument gegen das System, sondern ein Argument für konsequente Aufklärung und Ahndung. Die Frage ist nicht, ob es Fehlverhalten gibt, sondern ob es systematisch geduldet oder sogar befohlen wird. Bei der AfD geht es um die Sorge, dass genau das passieren könnte: eine Normalisierung von Verfassungsbrüchen von oben. Und ja, dann müssten die Beamten Widerstand leisten um nicht zu Mittätern zu werden.

[–] killingspark@feddit.org 3 points 1 week ago

Die Frage ist nicht, ob es Fehlverhalten gibt, sondern ob es systematisch geduldet oder sogar befohlen wird. Bei der AfD geht es um die Sorge, dass genau das passieren könnte: eine Normalisierung von Verfassungsbrüchen von oben

Und der Kommentar über dir sagt dir: genau das passiert jetzt schon. Das sind keine Einzelfälle, das sind Gesetzesbrüche die von oben befohlen und/oder systematisch nicht nur geduldet sondern aktiv gedeckt werden.

[–] SrMono@feddit.org 16 points 1 week ago (1 children)

Frage: im Lichte dessen, dass die Zuverlässigkeit für Waffenbesitzer in Sachsen-Anhalt, die Partei Mitglieder der AfD sind, aufgehoben wird… was ist mit Beamten und Personen im öffentlichen Dienst? Vor allem Beamten mit Zugriff auf pew pews?

[–] vapeloki@lemmy.world 7 points 1 week ago (1 children)

Nach meinem Verständnis gilt hier das selbe. Dad zitierte Berliner Urteil aus dem Artikel ist auch entsprechend klar. Wär in der AfD ist, ist zumindest theoretisch nicht erlaubt im Polizei Dienst zu stehen.

Leider müsste das dann jemand auch prüfen und konsequent umsetzen.

Keiner mit Staatsexamen hier der und sagen könnte ob der Bürger eine handhabe hat?

[–] HieroProtagonist@feddit.org 3 points 1 week ago (2 children)

Wär in der AfD ist, ist zumindest theoretisch nicht erlaubt im Polizei Dienst zu stehen.

Der Artikel (bzw. der hierin zitierte Rechtswissenschaftler) sieht das etwas anders:

Auch die Frage, ob Polizisten aufgrund ihres Diensteids keine AfD-Mitglieder sein oder die Partei wählen dürften, sehen Rechtswissenschaftler demnach differenziert. Der Augsburger Staatsrechtsprofessor Josef Franz Lindner betonte laut Focus den Unterschied zwischen Rechtsstaat und Gesinnungsstaat: Selbst wenn jemand Mitglied in einer umstrittenen Partei sei, müsse die Verfassungstreue individuell geprüft werden.

Ein Beamter bleibe zudem auch immer Bürger, der Mitglied in einer Partei sein und sich politisch engagieren dürfe. Der Würzburger Beamtenrechtler Ralf Brinktrine ergänzte laut dem Bericht, es komme „auf das individuelle Verhalten der jeweiligen Person an“ – auch bei Mitgliedern einer vom Verfassungsschutz beobachteten Partei.

[–] kossa@feddit.org 4 points 1 week ago

Das sind ja aber auch wieder "Rechtswissenschaftler". Die AfD über die wir hier reden ist ja nicht irgendwie "umstritten" oder "vom Verfassungsschutz beobachtet".

Das ist in Sachsen-Anhalt eine gesichert rechtsextremistische Partei. So wie die AfD sich dagegen auch immer gerichtlich zur Wehr setzt, wahrscheinlich auch gerichtlich bestätigt. Da kann man dann schon feststellen, wer da Mitglied ist, ist für den Polizeidienst ungeeignet. Ist jetzt kein verrückter Take.

[–] copacetic@discuss.tchncs.de 12 points 1 week ago

Ja, schnell noch alle Beamten über Remonstrationspflicht informieren.

[–] Jumi@lemmy.world 7 points 1 week ago

Und man vertraut auch nicht auf Staat und Polizeiapparat

Weil der Verfassungsschutz den NSU mitaufgebaut hat

Weil die Polizei doch selbst immer durchsetzt von Nazis war

Weil sie Oury Jalloh gefesselt und angezündet hab'n

[–] Lemmchen@feddit.org 4 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (1 children)

Wie glaubwürdig ist die Aussage? Meint die GdP es ernst oder geht es nur um gemäßigte Außenwahrnehmung?

[–] vapeloki@lemmy.world 10 points 1 week ago

Ich kaufe ihnen das ab. Der Unvereinbarkeit Beschluss existiert schon länger.

Ob die ausreichend Einfluss haben ist die primäre frage