killingspark

joined 2 years ago
[–] killingspark@feddit.org 1 points 2 weeks ago

Hä du hast doch den Vergleich mit der Europakritik angeleiert?

[–] killingspark@feddit.org 1 points 2 weeks ago* (last edited 2 weeks ago) (2 children)

Ganz einfach, wer die Situation von Deutschland innerhalb der EU mit der Situation der Palästinenser gleichsetzt hält auch die Beziehung zwischen der Ukraine und Russland für einen kleinen Nachbarschatftskonflikt.

[–] killingspark@feddit.org 5 points 2 weeks ago (4 children)

Alles was ich sehe sind geraune und blöde fragen. Wenn du was zu sagen hast dann sag es auch.

[–] killingspark@feddit.org 4 points 2 weeks ago

Nius ist Müll. Die lügen und lügen und lügen.

Da gibt es übrigens auch nichts zu behaupten, das war bis 2024 so, inzwischen werden Straftaten die keinem Lager zugeordnet werden können (meistens weil man die Täter nicht findet) auch so aufgeführt.

[–] killingspark@feddit.org 5 points 2 weeks ago (6 children)

Na der richtet sich erstmal gegen den Staat Israel, und die Politik die dieser Staat fährt. Mit der Forderung diesen Staat aufzulösen. Da musst du jetzt erstmal erklären warum es antisemitisch sein sollte einen Staat, der von rechtsextremen geführt wird, der völkerrechtswidrig Land annektiert, der einen Genozid an einer unterdrückten Bevölkerungsgruppe begeht, zu kritisieren.

[–] killingspark@feddit.org 4 points 2 weeks ago

What makes you think that only men are in the audience?

[–] killingspark@feddit.org 12 points 1 month ago

Deswegen versteht er sich auch so gut mit der Alice

[–] killingspark@feddit.org 2 points 1 month ago

As long as the default recommendation is to use authenticator apps on your main device I'll see this as a "could be good if implemented correctly, which it isn't, so it isn't good"

[–] killingspark@feddit.org 0 points 1 month ago* (last edited 1 month ago) (4 children)

This. This so much. Password+Totp based login is just two passwords where one is more annoying to use.

[–] killingspark@feddit.org 1 points 1 month ago (1 children)

Irgendwas ist mit feddit broken, ich kann deine Antwort nur in meiner Inbox lesen, nicht hier im Thread. Deswegen die Antowrt hier, sorry für den dadurch super unübersichtlichen Threadverlauf... :/

Da bin ich einfach einer anderen Meinung. Ich finde, dass es gerade Kern des Rechtsstaates ist, dass es gleiche Rechte und Pflichten für alle gibt. Gesellschaftliche Gleichstellung, den Gender Pay-Gap, Care-Arbeit oder ähnliche Themen als Begründung für eine rechtliche Ungleichstellung zu nehmen, halte ich für extrem schwierig und sogar kontraproduktiv. Die Wehrpflicht ist hier übrigens das beste Beispiel: Die offizielle Begründung des Bundesverwaltungsgerichtes warum die Geschlechterdiskriminierung bei der Wehrpflicht ok sei ist, dass Frauen in anderen familiären Bereichen stärker belastet sind. [...] Wenn sich also jetzt ein Mann hinstellt und den Frauen sagt “hey, wir haben Wehrpflicht gehabt und ihr nicht und der Ausgleich dafür ist, dass ihr mehr Care-Arbeit machen müsst”, dann ist das offiziell völlig korrekt aufgrund der rechtlichen Ungleichbehandlung. Dass das aber natürlich gnadenlos alle Geschlechtergleichbehandlungsthemen vergiftet, ist auch klar. Dann nehme ich lieber einen Wehrdienst auch für Frauen und statt einer höchstrichterlich festgestellten “Care-Arbeits-Pflicht” für Frauen.

Ich glaub über das Ziel sind wir uns relativ einig, über den Weg sind wir uns uneinig. Ich halte es nicht für ok der einen Gruppe mehr rechtliche Pflichten zu geben damit diese genug Druck hat um sich der gesellschatflichen Pflichten zu entledigen. Das würde erstmal zu einem (noch stärkeren) Ungleichgewicht zu ungunsten einer Gruppe führen die (zumindest historisch, aber ich finde auch aktuell noch) eh schon benachteiligt ist. Wenn man diesen Weg über ein gezieltes Ungleichgewicht gehen will, sollte dieses Ungleichgewicht auf der Seite der eher privilegierten passieren.

Ich denke es macht viel mehr Sinn Anreize zu schaffen Männern die rechtlichen Pflichten zu erlassen wenn sie dafür die momentan nur durch gesellschaftlichen Druck entstehenden Pflichten übernehmen. Wie genau man das ausgestaltet ist noch ne ganz andere Diskussion. Die Richtung finde ich aber viel vielversprechender.

Und gleichzeitig diskriminiert man damit halt Leute, die nichts dafür können. Wenn du halt jetzt jungen Menschen Jobs aufgrund ihres Geschlechts eben nicht gibst, weil irgendwie die Eltern oder Großelterngeneration keine Geschlechtergerechtigkeit gelebt hast, dann ist das halt natürlich etwas, das die Leute verbittert. Und dann ist es auch kein Wunder, wenn Umfragen entsprechend mit gewissen Negativtendenzen ausfallen. Es fickt halt gerade auf einer individuellen Ebene hart rein: Dann darfst du als junger Mann zur Bundeswehr und deine Klassenkameradinnen können schön studieren, Work&Travel in Australien machen oder in den Beruf rein, mit der Begründung, das irgendwelche anderen Männer sich weniger um ihre Kinder kümmern. Oder du kriegst die Stelle oder die Beförderung trotz Qualifikation nicht und hattest auch nie eine Chance drauf, weil irgendwann völlig nicht von dir zu beeinflussen irgendwo die Jahrzehnte vorher mehr Männer eingestellt wurden. Da ist es glaube ich leider verständlich, dass es dann in Umfragen einen Teil der Leute gibt, die “Gleichberechtigung ist zu weit gegangen” antwortet.

Da kommst du in die Abwägung zwischen gesamtgesellschaftlichen Änderungen und Einzelfallgerechtigkeit. Genauso könntest du über Frauen jammern, die ihr Studium oder ihre Karriere unterbrechen müssen um ihre Eltern zu pflegen oder Kinder zu betreuen während die Männer Geld verdienen und Rentenpunkte sammeln um dann viel früher in Rente mit höheren Bezügen gehen zu können. Es wird auch Beispiele für Frauen geben, die die aktuelle Regelung gut finden, weil sie gerne Pflegearbeit leisten und ihnen ein System ganz gut passt, das genau darauf ausgelegt ist, dass sie diese Arbeit übernehmen. Solche großen Änderungen mit Einzelfallgerechtigkeit widerlegen zu wollen ist mMn nicht zielführend.

[–] killingspark@feddit.org 3 points 1 month ago (1 children)

aber in Deutschland ist es natürlich eine völlig valide und nicht rückständige Position, dass man der Meinung ist, dass die rechtliche Gleichstellung von Frauen zu weit gegangen ist, wenn sie halt rechtlich völlig gleichberechtigt sind, es aber z.B. Wehrpflicht nur für Männer gibt und es legal ist, dass man Stellenausschreibungen macht, bei denen Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt werden. Da ist dann wirklich die rechtliche Gleichstellung in eine Benachteiligung der Männer gekippt und das kann man nicht durch Wörter wie "rückständig" oder "Steinzeitdenken" diskutieren

Immer ein gutes Zeichen wenn man seine Meinung direkt als "natürlich nicht rückständig" kennzeichnen muss.

Die rechtliche Gleichstellung muss im Tandem mit der gesellschaftlichen Gleichstellung laufen, bzw diese anregen und ausgleichen. Ja in gewissen Bereichen sind Frauen rein rechtlich gesehen bevorteilt. Dem gegenüber steht eine ganz praktisch existente Benachteiligung zu beobachten. Nur eins von beidem zu nehmen und daraus abzuleiten man sei "zu weit gegangen" find ich scheisse.

Ganz abgesehen davon, dass "zu weit" impliziert, dass man Schritte zurück machen sollte, was lustig ist wenn man es gleichzeitig nicht als rückständig bezeichnet sehen möchte.

Wäre es nicht eher so, dass wir in beiden Bereichen Schritte nach vorne zu machen sind? Zum Beispiel keine Wehrpflicht für Männer? Und Einstellungen nach Geschlecht erlauben um das Team ausgewogen zu machen?

[–] killingspark@feddit.org 3 points 1 month ago

Oh versteh mich nicht falsch ich bin voll bei dir, dass das bestraft gehört. Ich bin nur auch sehr desillusioniert was unsere Amtsgerichte angeht.

 

Hallöchen, ich wurde angefragt zu dem Thema oben einen Beitrag beizusteuern. Ich wollte den auch hier mal zur Diskussion stellen, bestimmt kommen hier noch Verbesserungen, Ergänzungen oder auch berechtigter Widerspruch rein, die ich noch einarbeiten kann.

Im oberen Teil hab ich ne generelle Kritik an der repräsentativen Demokratie geschrieben. Das ganze ist bewusst negativ gehalten, in dem Rahmen wo der Beitrag angefragt wurde werden einige Beiträge sehr positiv gegenüber der repräsentativen Demokratie sein.

Im unteren kommen Argumente dafür warum das agieren außerhalb der Parteien und Parlamente wertvolle Ergebnisse bringen kann, und warum sie sonst im System nicht möglich wären.


Kritik an der repräsentativen Demokratie

Die deutsche Demokratie ist historisch, und widergespiegelt auch im Wahlgesetz, stark geprägt von Parteien. Parteilose Repräsentanten sind zwar über Erststimmen möglich sind aber gegenüber den Parteien schlechtergestellt, weil diese zusätzlich über Zweitstimmen Parlamentssitze erhalten. Ganz abgesehen von den Besserstellungen von Fraktionen gegenüber Gruppen oder gar einzelnen Abgeordneten. Neben den Listenplätzen können Parteien ihre Mitglieder außerdem auf Wahlkreise verteilen von denen sie sich sicher sind sie zu gewinnen. Eine Bindung an den Wohnort gibt es nicht. Abgesehen davon haben Parteien viele gut dotierte Stellen in ihrem Appart und den anhängigen Stiftungen zu vergeben.

Damit gibt es große Anreize "Parteikarriere" zu machen. Um an einen Platz im Parlament zu kommen muss man nicht zwingend persönlich die Wähler überzeugen, spitze Ellenbogen reichen aus. Diese Parteifunktionäre sind dann oft viele Jahre, auf wechselnden Posten, in der Partei aktiv und üben im Hintergrund Einfluss auf die Entscheidungen, insbesondere personeller Natur (wer bekommt welchen Listenplatz), aus. Hierbei geht es dann nicht mehr um politischen Streit oder Positionierung sondern interne Machtfragen, einiges an Geld (Abgeordnetengehalt und Pensionen!) und Kontakte in die sonstige "Elite" mit der Aussicht auf lukrative Aufsichtsratsposten.

Diese strukturelle Schwäche, hervorgerufen durch den Fokus der Repräsentanz durch Parteien, sorgt dafür, dass für Parteifunktionäre ihre ganz persönlichen und materiellen Interessen mit dem kurzfristigen Erfolg der Partei verbunden sind. Sie verfallen dem Populismus, in dem Sinne, dass sie die Außenkommunikation der Partei ganz darauf ausrichten zu gefallen. Langfristige politische Entwicklung, Positionen die unintuitiv und Erklärungsbedürftig sind, sind dabei nicht zuträglich.

Das alles führt dazu, dass wenn man Menschen fragt was Parteien denn so machen und was ihre Aufgaben sind, nur sehr selten die Aufgabe genannt wird, die das Grundgesetz den Parteien zuschreibt:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 21

(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit [...]

Das Volk wird nicht als Zielgruppe politischer Willensbildung gesehen, sondern die Gunst des Volkes als unmittelbar notwendige Bedingung der eigenen materiellen Interessen benutzt.

Wenn die Parteien dem Volk nur hinterherlaufen, wozu sie wie oben beschrieben große Anreize haben, verfehlen sie diesen grundsätzlichen Anspruch. Die politische Willensbildung wird stattdessen nicht-staatlichen Akteuren überlassen. Und außerhalb der staatlichen Gewalt regiert das Geld. Mit Geld lässt sich Reichweite kaufen, Reichweite anderer unterdrücken und ganz gezielt, quasi im Ringschluss, Wahlen beeinflussen. Man schaue sich dazu nur an welchen Einfluss z.B. die Bild darauf hat welche Themen in der öffentlichen Debatte stattfinden und welche nicht.

Man erinnere sich an die denkwürdige SMS von Mathias Döpfner dem Axel Springer CEO an den damaligen Chefredakteur der BILD Julian Reichelt: "Please Stärke die FDP. Wenn die sehr stark sind, können sie in Ampel so autoritär auftreten, dass die platzt und dann Jamaika funktioniert." Wie die Wahlergebnisse ausfielen, wie die Ampel lief und wie sie zerfiel ist hoffentlich noch im Gedächtnis vieler hängen geblieben. Oder die Diskussion über den Heizungshammer.

Dadurch, dass die Parteien sich vom Populismus verleiten lassen, nicht aus politischer Überzeugung Positionen zu beziehen, sondern aus der Überlegung was populär wäre, überlassen sie ihre Wahlergebnisse dem demokratisch nicht legitimierten Einfluss derjenigen die ihn sich kaufen können.

Einen weiteren Einfluss gewinnen die Reichen auf Parteien über die unbegrenzt möglichen Spenden, die wiederum natürlich essentiell sind um die, die Parteikarriere machen wollen zu vergüten. Diejenigen die diesen Weg beschreiten haben ein direktes materielles Interessen daran, diese Spenden zu verstetigen. Ganz abgesehen davon, dass sich Listenkandidaten ja in keinem Wahlkreis rechtfertigen müssen und daher Zeit und konsequenzlose Gelegenheit haben sich von möglichst vielen Lobbyisten umschmeicheln zu lassen.

Am Ende führt alles dies zu einer Situation, in der die Parteien dem Volk nach dem Munde reden, aber nach den Interessen des Geldes handeln. Dass hierbei die Interessen des Volkes im Zweifelsfall auf der Strecke bleiben sei hier nochmals hervorgehoben.

Resultat: Enttäuschte Wähler und der Kampf gegen Randgruppen als Sündenböcke

Dies ließ sich lange kaschieren, solange es genug Wachstum gab, dass man der Mittelschicht etwas abgeben konnte. Nun steht das Kapital vor der Wahl Wachstum bei sich oder bei der Mittelschicht und so geht das Handeln der Parteien immer weiter weg von dem, was sie versprechen. Die Leute merken das, und sind enttäuscht. Das einzige was hilft sie nicht nach oben schauen zu lassen ist, sie nach unten treten zu lassen. So wird von Politik, Medien und Kapital gegen Jugend, Arme, Ausländern, Kranke und sonstige schlecht repräsentierte Gruppen gehetzt.

Der Spruch "Den Schwachen statt den Faulen helfen" hätte so auch von Linnemann aber auch von Klingbeil kommen können. So ist es kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen diesem Narrativ unterwerfen und sich wünschen, dass Konsequent gegen die Sündenböcke vorgegangen wird. Dass rechtsextreme Parteien eine immer breiter werdende Basis gewinnen können ist nur ein Effekt davon. Mehr Gewalt, weniger sozialer Zusammenhalt, tiefere Gräben zwischen immer kleineren Gruppen sind die Folge.

Die Legislative und Exekutive sind der Diktatur der Mehrheit unterworfen. Aktivisten nur ihren eigenen Limitierungen

Die Legislative erlässt Gesetze nur mit Mehrheiten. Die Regierung wird ist darauf angewiesen, dass sie vom Parlament bestätigt wird. So sind sie konstruiert. Demokratie aber darauf zu beschränken, dass nur die Mehrheit Recht hat führt in die Diktatur der Mehrheit. Nicht umsonst wurden der Minderheit im Parlament unumstößliche Rechte zur Ausübung ihrer Kontrolle der Mehrheit als Opposition an die Hand gegeben. Nicht umsonst wurden einige Grundrechte, also Abwehrrechte auch von Minderheiten gegen den Staat, mit einer Ewigkeitsklausel versehen.

Nichtsdestrotz sind außerhalb des Parlaments zwar keine Gesetzesänderungen möglich, aber Änderungen sind möglich. Ganz abseits von Mehrheiten, oft ganz genau dann, wenn Minderheiten betroffen sind. Diese können ganz unterschiedlich ausehen. Von "kleinen" Aktionen (ohne das Projekt schlecht reden zu wollen, es ist großartig!) wie dem Tausch von Supermarktgutscheinen gegen Bargeld zur Umgehung von diskrimierenden Bezahlkarten bis hin zu mitunter lebensgefährlichen Rettungseinsätzen im Mittelmeer.

Auch Klagen gegen den Staat sind gelegentlich Erfolgreich und beeinflussen dann indirekt wie die Mehrheit agieren muss. So z.B. die Klimaklage die die CDU regierung 2020 dazu Zwang das Klimagesetz zu verschärfen. Oder neulich die Klage der DUH, die vor dem BGH das von der Ampel 2023 wieder geschliffene Klimagesetz als unzureichend verklagte und gewann.

Nichts davon hätte in deutschen Parlamenten Mehrheiten gefunden. Die Bezahlkarten und Klimagesetze sind ja direkt von ihnen beschlossen, die Rettungen sind im direkten Gegenspiel zu europäischen Pushbacks von FRONTEX zu sehen. Diese Projekte sind nur als außerparalemntarische Initiativen zu bestreiten.

Über die Aktionsformen lässt sich viel streiten. Ob, und wenn ja welche, Rechtsbrüche legitim sind. Ob man mit Klagen vor Gerichten nicht das ganze System eher legitimiert als es fundamental zu verbessern. Ob Demonstrationen in der heutigen Zeit noch den Nutzen entfalten (können) den es braucht um Veränderungen zu erzwingen. Ob die Blockade eines Parteitages einer rechtsextremen Partei dazu beiträgt ihr gesellschaftlich entgegen zu wirken.

 

cross-posted from: https://feddit.org/post/23920016

Nur ein einziges Mal wünsche ich mir eine Schlagzeile der Bild in dem Format "Freche AgraRAF Terroristen kündigen bürgerkriegsähnliche Zustände auf deutschen Autobahnen an. Innenministerium bleibt tatenlos!"

Unter dem Motto „Landwirte kämpfen um ihre Zukunft“ plant der LSV, den Verkehr an nahezu allen Autobahnauffahrten in Mecklenburg-Vorpommern lahmzulegen. Nach Gesprächen mit dem Innenministerium wurde der ursprünglich für mehrere Tage geplante Protest vorerst auf Donnerstag zwischen 07:00 und 17:00 Uhr begrenzt, berichtet die Ostsee-Zeitung.

 

Nur ein einziges Mal wünsche ich mir eine Schlagzeile der Bild in dem Format "Freche AgraRAF Terroristen kündigen bürgerkriegsähnliche Zustände auf deutschen Autobahnen an. Innenministerium bleibt tatenlos!"

Unter dem Motto „Landwirte kämpfen um ihre Zukunft“ plant der LSV, den Verkehr an nahezu allen Autobahnauffahrten in Mecklenburg-Vorpommern lahmzulegen. Nach Gesprächen mit dem Innenministerium wurde der ursprünglich für mehrere Tage geplante Protest vorerst auf Donnerstag zwischen 07:00 und 17:00 Uhr begrenzt, berichtet die Ostsee-Zeitung.

 

Merz kann und will sich echt gar nichts trauen im Umgang mit den USA. Frankreich hat sich vor der Pressekonferenz schon skeptisch geäußert wie das mit der Nachfolge funktionieren soll, Merz hat sich nach der Pressekonferenz immernoch nicht dazu durchringen können das vorgehen Den Regierungschef (und sei er noch so illegitim an die Macht gekommen) entführen und zu sagen "wir regieren den Bums jetzt bis wir finden die können das wieder selber" als Völkerrechtsbruch zu benennen. Das ist so peinlich.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/usa-venezuela-konflikt-donald-trump-live#event_id=eoRqvvYo7HG954gNZD7E

19:59 Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zurückhaltend zu den US-Angriffen auf Venezuela geäußert. "Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex. Dazu nehmen wir uns Zeit", wird Merz in einer Pressemitteilung der Bundesregierung zitiert. Grundsätzlich müssten im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-12/usa-venezuela-konflikt-donald-trump-live#event_id=eoRphvkV3XcR4jmN5rsv

16:02 Die französische Regierung kritisiert den US-Militäreinsatz in Venezuela als völkerrechtswidrig. Die Aktion, die zur Gefangennahme ‌von Präsident Nicolás Maduro geführt habe, verstoße gegen die Grundsätze des internationalen Rechts, teilt das Außenministerium mit. "Keine dauerhafte politische Lösung kann von außen aufgezwungen werden." Frankreich bekräftige, dass nur das souveräne Volk einer Nation über deren Zukunft bestimmen könne.

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submitted 3 months ago* (last edited 3 months ago) by killingspark@feddit.org to c/dach@feddit.org
 

Weil die URL so generisch ist hier der original Text bevor er gelöscht wird. So wie ich das lese ist das Argument einfach "das wäre zu viel Arbeit jede Transaktion zu prüfen und unsere Mitarbeity wären persönlich verantwortlich. Deswegen können wir das nicht mehr vertreten".

Find ich hart, weil hier gar nicht mit irgendwelchen Ausschlüssen aus Swift oder so argumentiert wird sondern einfach nur mit dem Arbeitsaufwand. Richtig richtig schade.

Stellungnahme // Kontokündigungen

Liebe Kund*innen, liebe Mitglieder, uns erreichen im Moment viele Anfragen. Dazu möchten wir unter Berücksichtigung des Datenschutzes Stellung nehmen. Wir dürfen weiterhin nicht auf einzelne Fälle eingehen. Wir führen über 11.000 Konten von sozialen, aktivistischen, caritativen Organisationen. Darauf sind wir stolz. Es ist uns ein großes Anliegen, die Zivilgesellschaft und alle demokratischen Kräfte in Deutschland durch unsere Finanzdienstleistungen zu unterstützen. Als Bank sind wir gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen verpflichtet. Diese Rahmenbedingungen ändern sich mit der Zeit. Dazu kommen auch andere Dokumente, die wir laut Gesetz berücksichtigen müssen, wie etwa Sanktionslisten. Bestimmte Anhaltspunkte haben zur Folge, dass wir erhöhte Sorgfaltspflichten haben. Wenn etwa Organisationen Spenden sammeln oder vom Verfassungsschutz beobachtet werden, kann das die Sorgfaltspflichten der Bank erhöhen.

Konkret bedeutet es: Banken müssen dann jede Kontobewegung prüfen. Die Bankerinnen müssen sicher sein, dass jede Kontobewegung, jede Mittelherkunft und jede Verwendung der Gelder korrekt und zweifelfrei nachvollziehbar ist. Auf der anderen Seite tragen Kundinnen die Verantwortung dafür, was sie tun und müssen ihr Tun gegenüber ihrer Bank dokumentieren. Die Risiken, falls etwas nicht stimmt, trägt sowohl die Bank als auch einzelne Mitarbeiterinnen. So ist die Rechtslage. In diesem Rahmen tun wir alles, was in unserer Macht steht. Für mehr als 11.000 Konten. Banken müssen hier also eine Abwägung vornehmen: Wie lange können sie ein Konto weiterführen? Welcher Arbeitsaufwand ist realistisch? Welches Risiko entsteht für die Gesamtbank und für einzelne Mitarbeitende? Wir haben stets die gesamte Bank und ihre Gemeinschaft im Blick. Aus unserer Sicht dürfen einzelne Risiken nicht das Ganze gefährden. Wir müssen im Interesse aller Kundinnen handeln. Verfehlungen in diesem Zusammenhang ziehen erhebliche Bußgelder und weitere Sanktionen für die Bank nach sich. Deswegen entscheiden wir alles im Einzelfall und prüfen sorgfältig. Von tausenden Konten haben wir einige wenige gekündigt. Wir betreiben einen sehr hohen Aufwand, um möglichst weiterhin den gewohnten Bankservice zu bieten. Wir haben Stunden, Tage, Wochen damit verbracht, abzuwägen. Im Gesamtbild hat sich ergeben, dass wir uns von einigen wenigen Organisationen trennen mussten. Uns ist bewusst, dass das für die betroffenen Organisationen ein sehr harter Einschnitt ist.

Spricht die GLS Bank Kündigungen aus, die politisch motiviert sind? Nein. Als Bank unterliegen wir den Gesetzen und werden, wie alle Banken, von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) beaufsichtigt. Die Dokumente, Rechte und Reglungen der BaFin sind öffentlich auf bafin.de zugänglich. Wir teilen die Sorge unserer Gemeinschaft, dass sich Räume für die demokratische Zivilgesellschaft verengen. Organisationen und Vereine, die sich sowohl dem bürgerlichen als auch politisch linken Spektrum zuordnen, werden zunehmend angefeindet oder sabotiert. Unserer Wahrnehmung nach sind es vor allem Strategien, die faschistische Gruppen untereinander austauschen. Sie vernetzen sich europaweit. Ihr Ziel ist, die freie und demokratische Gesellschaft durch einen autoritären Staat zu ersetzen. Auf der anderen Seite sehen wir in der Bevölkerung eine wachsende Bereitschaft, sich dagegenzustellen und eine andere Zukunft zu gestalten. Kündigungen gehören leider zum Tagesgeschäft einer Bank.

In den vergangenen Jahren erleben wir eine fortlaufende Verschärfung der regulatorischen Anforderungen seitens der BaFin. Im August 2025 erklärte die Exekutivdirektorin der BaFin, Birgit Rodolphe, im Handelsblatt, dass die BaFin verstärkt die Geldwäscheprävention von Banken und Finanzdienstleistern prüft. „Wir kommen häufiger bei den Banken vorbei. Mir war immer wichtig, die Geldwäscheabteilung der Bafin deutlich stärker in Richtung einer Prüfungsorganisation zu entwickeln.“ Deutschland galt lange als Geldwäscheparadies. Um das einzudämmen, tragen Banken eine entscheidende Rolle. Sie sind dazu verpflichtet, Kontobewegungen zu prüfen, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern. Das gehört zum Tagesgeschäft. Das sind regulatorisch vorgegebene Prozesse einer Bank.

Wie geht es weiter? Kund*innen haben Sorge, dass sie demnächst selbst betroffen sein könnten. Hier möchten wir nochmal betonen: Wir tun alles, um Konten weiterzuführen. Die GLS Bank steht seit Ihrer Gründung für eine aktive Teilhabe an der Zivilgesellschaft. Dafür stehen wir auch in Zukunft.

Ein Geschäfts- und Vereinskonto zu führen ist komplexer als die Führung eines privaten Girokontos. Hier müssen sowohl die Bank als auch die Kontoinhaber*innen aktiv mitwirken. Ihr sammelt Spenden und seid Euch unsicher wie Ihr damit verfahren sollt?

Auf unserer Website geben wir bereits allgemeine Auskunft zur Kontoführung bei Geschäftskonten, um Anforderungen transparent zu machen:

  1. Häufig gestellte Fragen - GLS Bank
  2. Geldwäsche & Terrorismus im Online-Banking: Risiken & Prävention
  3. Regulatorik - GLS Bank

Darüber hinaus stehen wir Euch als Ansprechpartnerin zur Seite. Im neuen Jahr werden wir euch aktiv unterstützen und zu dem Thema in den Austausch gehen. Aufgrund der zahlreichen Anfragen können wir leider nicht auf jede Anfrage individuell eingehen. Wir bitten um euer Verständnis.

Aysel Osmanoglu, Dirk Kannacher und das Kommunikationsteam

Bochum, den 24. Dezember 2025

 

Unionsfraktionschef Jens Spahn hat die Äußerung von Kanzler Friedrich Merz zu Migration im Stadtbild verteidigt. „Der Bundeskanzler hat doch eigentlich etwas ausgesprochen, was jeder sieht, wenn er durch Duisburg geht, aber übrigens auch, wenn er durch manche mittelgroße deutsche Stadt geht. Irreguläre Migration hat etwas verändert“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“.

Neben Duisburg nannte Spahn auch etwa auch Hamburg oder Frankfurt, insbesondere die Hauptbahnhöfe dort. „Verwahrlosung, Drogendealer, junge Männer, meistens mit Migrationshintergrund, meistens Osteuropa oder arabisch-muslimischer Kulturraum“, beschrieb Spahn die Zustände. Diese hätten auch etwas mit „irregulärer Migration“ zu tun.

Merz (CDU) war in die Kritik geraten, nachdem er am Dienstag bei einem Termin in Potsdam gesagt hatte, dass man nun frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik korrigiere und Fortschritte mache. „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen“, sagte er.

Spahn warf den Kritikern vor, die Realitäten in den Städten nicht sehen zu wollen:

„ Fahrt mal raus hier ein bisschen durch Berlin und dann sieht man die Folgen. Augen auf!“

Augen auf! Die ganzen Ausländer die wir ins Prekariat gedrängt haben leben in prekären Situationen! Das können wir so nicht lassen, das sieht scheisse aus, die müssen weg aus dem Stadtbild!

- paraphrasiert nach Jens Spahn, CDU-Fraktionsführer

 

Forderung nach Veränderungen im Sozialstaat, Wirtschaft und Migration. Dürr will Millionen Menschen eine Stimme geben, die Veränderung fordern.

Die FDP wolle den Menschen im Land ein Angebot machen, "die zusehends den Glauben daran verloren haben, dass die Parteien die Probleme in Deutschland lösen können"

Klingt irgendwie immer mehr nach afd, vielleicht kommt kemmerich ja doch wieder zurück

Nur ein Prozent der Menschen sehe Deutschland für die Zukunft gut gerüstet und kaum jemand glaube daran, dass die aktuelle Regierung daran etwas ändern werde. "Viele sorgen sich um ihren Job, ihre Alterssicherung und um ihre Existenz, während das Leben immer teurer wird", sagte Dürr. Es gebe viele Millionen Menschen in Deutschland, die etwas leisten würden, aber immer weniger davon hätten. 

Joa mit Politik für die 1% reichsten wird man das bestimmt verbessern

Die Menschen forderten zu Recht eine Veränderung, sagte Dürr. Das betreffe insbesondere den Sozialstaat, die Wirtschaft oder etwa die Frage, wie Migration konsequent in den Arbeitsmarkt gelenkt werden könne. "Diese Bereiche werden wir radikal neu denken, denn die Bundesregierung wird es nicht tun", sagte er.

Shut up, shut up, shut up. Beteiligt Menschen an an dem Wohlstand den sie schaffen, dazu müssen wir radikal ändern, wie wir vermögen verteilen. Es ist fast egal wie gut die Wirtschaft läuft wenn das Geld weder an den Staat und darüber zu den Leuten geht noch über gute Löhne direkt an die Leute geht. Wenn das ganze Geld bei den oberen 5% landet ist das scheiss egal. Sozialstaat und Migration brauch ich gar nichts zu sagen, das muss man als Politiker heute glaube ich einfach sagen wie die Hamburger Digger an jeden Satz anhängen.

Edit: und ich dachte radikale und extreme Politik wären immer schlecht und direkt disqualifizierend? Was ist da eigentlich passiert?

 

Spahn betonte ausdrücklich seine Übereinstimmung mit der Co-Vorsitzenden der Linksfraktion, Heidi Reichinnek: "Bei der Vermögensverteilung, dass die so nicht in Ordnung ist, stimme ich zu".

Bin grade halb aus dem Stuhl gefallen. Ich dachte das kann der gar nicht sagen ohne direkt in Flammen aufzugehen.

Noch in diesem Jahr werde das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer erwartet, gab Spahn zu bedenken. Die Koalition werde die Steuer dann möglicherweise neu regeln, stellte er in Aussicht. Möglicherweise bleibt der schwarz-roten Regierung auch nichts anderes übrig. Beobachter erwarten, dass das Verfassungsgericht die Koalition zu einer Reform der Erbschaftsteuer zwingen könnte.

Ah. Naja, trotzdem schön.

 

Gut zwei von drei Deutschen halten die Stagnation der deutschen Wirtschaft für gravierender als eine gewöhnliche Schwächephase. Etwa genauso viele halten Reformen deshalb für dringend notwendig, damit Deutschland international wettbewerbsfähig bleibt und der Lebensstandard nicht sinkt. Diese Einsicht sei aber „kein Garant dafür, dass auch Veränderungen mitgetragen werden, die in eigene Interessen eingreifen“

Das ist die Einstellung die einem in Deutschland gefühlt an jeder Ecke entgegenschlägt. Die Leute begreifen schon, dass sich dringend was ändern soll. Aber doch bitte nicht bei ihnen im Hinterhof!

Find ich aber nett, dass sich damit nun nicht mehr nur Klimaschützer und Sozialstaatsbefürworter rumschlagen müssen sondern jetzt wohl auch Konservative.

 

Aluhüte auf meine Freunde: Wurde hier das Kompromat gefunden mit dem der Täter zu dem Anschlag gezwungen wurde?

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