Und mit so einem lächerlichen Betrag soll die irreversible Zerstörung des Klimas gerechtfertigt werden? Wir werden dieses Jahr wohl über 100000 Hitzetote in der EU haben !

Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
Und mit so einem lächerlichen Betrag soll die irreversible Zerstörung des Klimas gerechtfertigt werden? Wir werden dieses Jahr wohl über 100000 Hitzetote in der EU haben !

Dieser Comic ist über ein Jahrzehnt alt. Quelle: keine, aber ich hab den schon vor 10 Jahren auf Reddit gesehen ubd gelacht. Heute lache ich nicht mehr.
[...] Wir werden dieses Jahr wohl über 100000 Hitzetote in der EU haben !
Aber das ist okay, schließlich waren das keine Kunden die in nächster Zeit n Auto kaufen würden :)
Fahre Fahrrad, bei jedem Wind und Wetter und ich habe absolut 0 Verständnis mehr für alle die es bei gut ausgebauten Strecken von 10-15 kM Distanz nicht tun.
Da kann man auch noch so viel auf die Hersteller usw. schimpfen, am Ende sind es immer noch die Kunden die denen ihr Geld in den Ar*** schieben aus Bequemlichkeit und Faulheit. Der Sprit müsste so teuer sein dass es richtig weh tut um manche dazu zu bewegen was zu ändern.
Und so fette E-SUVs durch die Gegend zu karren ist einfach die selbe Mentalität die ich nicht versteh aber jo bin wohl auch 1 edge-case mit großem Fahrradkorb, Anhänger und hässich aussehenden Regengewand
Fahre Fahrrad, bei jedem Wind und Wetter und ich habe absolut 0 Verständnis mehr für alle die es bei gut ausgebauten Strecken von 10-15 kM Distanz nicht tun.
Was ist das bitte für ein Argument?
"Wasche die Wäsche händisch - hab kein Verständnis für alle, die es noch mit Strom machen".
Nicht jeder will halt frieren und nass werden, oder sonst irgendwie zurück in die Steinzeit. Die Frage ist nur wie wir das in vernünftige Bahnen lenken, aber Leute gegeneinander ausspielen bringt wenig.
Mach dich nicht lächerlich. Fahrradfahren oder eine Jacke anziehen, wenn das Wetter schlecht ist, ist keine Steinzeit.
Edit: Okay, ich habe etwas recherchiert und du hast natürlich recht. Hier ist eine uralte Filmaufnahme aus einem extrem ärmlichen Entwicklungsland vor langer, langer Zeit, die das klar belegt. Und hier sieht man schön, dass man bei Kälte niemandem zumuten könnte Fahrrad zu fahren.
Ich glaube, hinter dem Satz
Nicht jeder will halt frieren und nass werden, oder sonst irgendwie zurück in die Steinzeit.
steckt mehr hinter:
Suggeriert er, dass Radfahren bei etwas Regen oder Kälte extrem unangenehm ist. In der Realität ist es wesentlich angenehmer, bei Kälte auf dem Fahrrad zu sitzen, als an einer Bushaltestelle zu stehen. Ich denke, das Argument zielt vor allem auf Leute, die schon länger nicht mit dem Fahrrad gefahren sind und vergessen haben, wie angenehm es wirklich ist. Ich habe diese Argumentation schon oft gesehen in verschiedenen ähnlichen Kontexten, und würde mich nicht wundern, wenn es Astroturfing ist. Es gibt da auch die Warmwetter-Variante: Angeblich schwitzt man bei warmen Wetter grundsätzlich viel zu sehr. Das Argument kommt nicht von Frisörinnen sondern von Büroarbeitern. Was diese Carbrain-Witzbolde komplett vergessen ist, dass es bis Anfang / Mitte 90er Jahre kaum Klimaanlagen gab, d.h. wenn man sich in ein in der Sonne geparktes Auto setzte, war das gern mal 50 Grad heiss. Aber das hätte NIEMALS so einen Autojünger dazu bewogen, aufs Autofahren zu verzichten oder sich aufs wesentlich kühlere Fahrrad zu setzen. Es ist halt auch nur ein vorgeschobenes Argument.
Zweitens wird da gleich gesetzt "Fahrrad fahren = Steinzeit" also implizit "Auto fahren = Zivilisation". Mal von der Frechheit dieser Herabsetzung abgesehen, suggeriert das auch, dass es irgendwie einen Anspruch darauf gäbe, allein zugunsten der eigenen Bequemlichkeit das Klima mit Emissionen zu zerstören, speziell in Situationen wo das (Verbrenner-)Auto einfach zu ersetzen ist.
Steinzeit ist es übrigens, just for Fun Dinge zu verbrennen. Einschließlich Öl und Benzin. Die Alternativen sind da - es gibt keinen Grund, sich noch wie Fred Feuerstein zu benehmen. Wenn die Menschheit es ins nächste Jahrtausend schaffen will, müssen wir uns das abgewöhnen, und zwar besser heute als morgen.
Nicht jeder will halt frieren und nass werden, oder sonst irgendwie zurück in die Steinzeit.
Den Tonfall kenne ich schon von der Diskussion in den 80er Jahren um die Atomenergie. Sogar exakt dasselbe Schlagwort.
Merke: Wenn es um die Profite einer Industrie geht, und es wird zu solchen Schlagwörtern und generell der Herabsetzung der anderen Seite gegriffen, anstatt sachlich argumentiert - dann sind dieser Industrie ganz offensichtlich sämtliche überzeugenden Argumente ausgegangen.
Hab ich auch so gemacht, und jetzt: Hund, Arbeitstaschen, Rucksack, Hundekissen, 150m Höhendelta, Forstwege... wenn ich ehrlich bin, steht das Lastenrad in der Ecke, seit ich aufgehört habe Student im Flachland zu sein.
Verkauf das Lastenrad und hol dir ein Ebike. Ich wohn auch nicht im Flachland und es gibt genug hier die ihren Hund im Anhänger hin und her schippern.
Wir brauchen so vollelektrisch fähig fahrende fahrräder, also da wo treten komplett optional wird mit nem beikorb wie beim motorrad. Oder nen anhänger.
Da wär das mit höhenmeter und wauzel mitsamt kissen im anhänger machbar.
Aber bin auch kein deut besser. Hab nen elektro-suv firmwnwagen und nen elektro-corsa. Benutzen für kurztrips dann doch immer den suv weil halt keine kosten und so.
Aber bin kein fan von dem scheiß großen schiff. Entweder bald neuer job oder gegen ende des jahres irgend ne andere elektro-möhre weils leasing ausläuft.
Wir brauchen so vollelektrisch fähig fahrende fahrräder, also da wo treten komplett optional wird mit nem beikorb wie beim motorrad. Oder nen anhänger.
Das haben wir und die siehst du doch ständig: Das ist diese Kategorie der elektrischen Vespas. Kosten ca. 2500€. Fahren bis 45km/h. Sind günstig zu versichern. Verbrauchen so 2KWh/100km. Machen absolut keinen Lärm. Für den Stadtverkehr sind das ideale Fahrzeuge und es ist eine Schande, dass diese Kategorie nicht stärker gefördert wird. Aktuell haben sie das Problem, dass sie wegen der dämlichen 45km/h Begrenzung dann von den Autos, die in der 50er Zone 60 fahren, bedrängelt werden und mit den Autos im Stau stehen. Da könnte man vieles machen - alleine mit einzelnen "Nur Roller"-Spuren auf den Einfallsstraßen oder sinnvollen Geschwindigkeitsbegrenzungen
Wir brauchen so vollelektrisch fähig fahrende fahrräder, also da wo treten komplett optional wird mit nem beikorb wie beim motorrad.
Die gibt's. Sie heissen "Mofas". Der Name kommt von "Motorfahrrad".
Im Grunde heißen diese Dinger "E-Bikes". Wenn man mittreten muss, dann sind es eigentlich " Pedelecs".
Na ja, da unterscheidet sich der amtliche und der alltägliche Sprachgebrauch.
Fahre Fahrrad, bei jedem Wind und Wetter und ich habe absolut 0 Verständnis mehr für alle die es bei gut ausgebauten Strecken von 10-15 kM Distanz nicht tun.
Autos - auch elektrische - machen abhängig.
Zuerst ist es die Bequemlichkeit. Dann werden die eine Stunde Wegzeitbudget pro Tag, die der Mensch so hat, mit weiteren Strecken aufgefüllt.
Am Ende trauen sich die Leute nicht mal zu, sich die 10 Kilometer aus eigener Kraft zu bewegen. Und auch die Wahrnehmung von Entfernungen verzerrt sich. Fragt mal so einen chronischen Autofahrer, wie lange es dauert, einen Weg von ihrer Haustür zu einem zwei Kilometer entferntem Ort zu laufen.
Womöglich ist das ein wesentlicher Faktor , der zur Überfüllung von Strassen und teurem ÖPNV bei trägt.
Die chronische Autofahrerin (meine Frau) rechnet auch grundsätzlich Parkplatzsuche und den Weg von und zum Parkplatz einfach nicht in die Wegstrecke ein. Dann ist das Auto natürlich überragend schnell, aber im dicht bebauten, vollgeparkten Stadtviertel kommt da halt Zeit dazu. Oft verdoppelt das stumpf einfach die gesamte Wegstrecke, aber wird halt ausgeblendet.
Das Fahrrad schiebe ich halt aus dem Hof un parke es meistens höchstens 15 m vom Ziel entfernt ¯\_(ツ)_/¯
Fun fact: 40% des Autoverkehrs in Städten ist parksuchverkehr funfacts mit horst evers, warum nicht kostenloser öpnv?
Oft verdoppelt das stumpf einfach die gesamte Wegstrecke, aber wird halt ausgeblendet.
Und wie ist es mit der Arbeitszeit, die gebraucht wird, um Fixkosten und variable Kosten des Autos zu bezahlen ?
Ja, aber. Mehrheit, Demokratie, freiwillig, Gefangenendilemma (heute nix Sätze)
Chronic fatigue syndrome, bitches. Ich versuche, so oft wie möglich mein Fahrrad zu benutzen, aber manchmal bin ich zu erschöpft und die Supermarkten lieferen hier nicht.
Hey, du gibst dir aber Mühe, find ich gut! Bei sowas hab ich vollstes Verständnis, hat ne Kollegin auch und die ist nach 2 Tagen Arbeit schon immer richtig KO.
Bei Ölkonzernen ist es nachvollziehbar dass die Elektromobilität nicht mögen, aber warum sollten Autohersteller dagegen sein? Gerade die genannten deutschen Hersteller haben doch alle mehrere elektrische Modelle im Angebot.
Elektromobilität ist zu einfach. Die Motoren entwickeln sich zwar weiter aber sind nicht hinter deutschen Patenten versteckt. Die Batterien gibt es auch nur im Ausland. Der deutsche Verbrennungsmotor war für einen Verbrennungsmotor super aber die deutschen Marken müssen sich jetzt mit dem Rest des Autos durchsetzen und das klappt nicht. Infotainment nicht gut genug, zu teuer, nicht die richtigen Features. Es gibt viele gründe. Aber deshalb will man wenigstens das bisschen Markt halten was man kann. Für die Brummbirnen und Dieseltrinker. Das wird die nicht retten. Aber eine bessere Idee haben die auch nicht.
Zur Autolobby gehören auch die Zulieferer. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel Kolben baut, dann ist die Antriebswende ein riesiges Problem für sie. In Deutschland gibt es viele davon. Außerdem baut momentan nur Volkswagen eine eigene Batterieproduktion auf. Auch da sind sie wirklich schlecht. Ein großer Vorteil von BYD ist die eigene Batterieproduktion. Dann sind E-Autos auch einfacher, brauchen also weniger Teile, was natürlich viele Arbeitsplätze, Fabriken und Unternehmen Probleme bereiten wird.
Dann gibt es noch die Amis, die die E-Autos massiv ausgebremst haben. Das ist aber ein reicher großer Markt und damit gibt es dort die Verkaufszahlen, die praktisch bedeuten, dass die deutschen Hersteller nur mit Export nicht durchkommen werden.
Die gehören auch Akteuren wie z.B. Katar.
Die deutschen Autohersteller sind im sachen E-Auto nicht Konkurrenzfähig. Tesla und die chinesischen Marken haben sie komplett überholt. Wenn ein Käufer einen Elektroauto will, kauft er nicht gerne Deutsch.
hat nicht funktioniert.
Fahre trotzdem elektrisch mit der Bahn, haha
Ich liebe Bahnfahren, aber wenn ich mir stundenlange Verspätungen nicht leisten kann, fahre ich lieber mit gemietetem E-Auto nach Deutschland als mir nen ICE anzutun. Bin wohl einfach verwöhnter Schweizer.
Deutschland muss sich endlich mal um diese Probleme kümmern. Teuer ist es zwar nicht, aber mitten in Europa so ein unverlässliches Massentransportnetz zu betreiben ist doch einfach fahrlässig. Kein Wunder fliegen die Leute lieber.
Ich zahl auch gern mehr dafür wenn ich mich an die Zugbindung meines Super Sparangebots auch halten kann. Wird ja doch jedesmal ein Blanco-Check. "Zugbindung" ist da einfach nur ein schlechter Witz.
/rant
aber mitten in Europa so ein unverlässliches Massentransportnetz zu betreiben ist doch einfach fahrlässig.
Es ist beschämend. Wir sind eins der reichsten Länder Europas und damit eins der reichsten der Welt. Wir hätten locker die Wirtschaftsleistung für ein Netz auf dem Level der Schweiz oder Japan. Ein zuverlässiges öffentliches Verkehrsnetz für die Lebensqualität der Bewohner und als Aushängeschild für das Land sollte komplett unstrittig sein. Aber wir machen uns lieber zum Gespött, wenn das bedeuetet den verrottenden Kadaver der Autoindustrie noch ein paar Jahre vor den kreisenden Aasgeiern zu beschützen.
Ich erkläre es mir viel damit, dass die Entscheidungsträger natürlich Auto fahren. Bestenfalls mit Chauffeur/Personenschützer. Was mit der Bahn passiert tangiert die eben nicht direkt. Ich würde wirklich gerne wissen, wie viele Bahn-Manager jemals oder gar gewohnheitsmäßig mit ihrer eigenen Bahn fahren...
Japan wäre aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte ohne funktionierendes Bahnnetz nicht lebensfähig. Selbst mit funktionierendem Bahnnetz ist der urbane Verkehr sehr dicht. Keine Ahnung weshalb sich die Schweiz so ein gutes Bahnnetz hält. Aber für Deutschland ist das Netz offensichtlich keine hohe Priorität, zumindest nicht für die Personenbeförderung. Und für den Gütertransport kann man auch einfach die Personenzüge warten lassen. Zumindest müssen die Züge mit denen ich fahre Güterzügen vorfahrt gewähren.
Ich erkläre es mir viel damit, dass die Entscheidungsträger natürlich Auto fahren. Bestenfalls mit Chauffeur/Personenschützer. Was mit der Bahn passiert tangiert die eben nicht direkt. I
Kann sein, aber ist für mich schwer vorstellbar. In Deutschland funktioniert zunehmend immer weniger. Flughafen Berlin war ein Desaster, auch die Autobahn A8 pfeift aus dem letzten Loch. Und die Bahnstrecke München-Lindau hat man an ein britisches Unternehmen vergeben, das mit zu wenigen Waggons herumfährt. Es ist um Grunde egal welches Verkehrsmittel, die Baustellen sind überall.