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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Wie viele Vergewaltigungs-Chatgruppen es im deutschsprachigen Raum gibt, kann das BKA nicht sagen. Auch zu der Frage, wie viele Frauen bereits Opfer solcher Taten wurden, gibt es keine verlässlichen Zahlen. Die niedersächsische Justizministerin sprach im Herbst davon, dass „Hunderte“ von Männern ihre Partnerinnen betäubten, vergewaltigten und die Videos in Chatgruppen teilten.

Auf seiner Website klärt das BKA über diese Sexualstraftaten auf und versucht, Frauen für Anzeichen von Betäubungen zu sensibilisieren. Verhaltensänderungen sollten ernst genommen werden, schreibt das BKA, etwa ungewöhnlich langer Schlaf, unerklärliche Abgeschlagenheit am Morgen, blaue Flecken, aufwachen an Orten, an denen man nicht eingeschlafen ist.

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[–] Obin@feddit.org 6 points 3 months ago* (last edited 3 months ago)

Wenn wir nicht wollen das Leute sich echt den Strick zurück wünschen

Ich bin kein Fan davon Urteilslänge auf Basis von Rachegelüsten zu bestimmen, auch wenn ich sie in Fällen wie diesem durchaus verstehen kann. Erstes Ziel sollte immer Rehabilitierung sein, auch bei solchen Taten, und das Strafmaß sollte sich danach ausrichten. Du erreichst mit "tough on crime" nur das genaue Gegenteil, die Leute werden sich immer stärker "den Strick zurück wünschen".

Anschließende Sicherheitsverwahrung, zum Schutz der Bevölkerung (wie z.B. hier angewendet), ist natürlich ein angemessenes Mittel, nicht jeden kann man rehabilitieren, aber dann hast du auch wieder den Mob mit Schaum vor dem Mund, weil es den Verurteilten in dieser zu gut geht. Gegen solche Tendenzen muss man sich stellen, sonst enden wir irgendwann wie die USA mit ihren Folterknästen.