Kratzkopf

joined 2 years ago
[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 2 points 13 hours ago

If we're talking about the same thing (the nekrit expanse), I think it is just a big dust cloud which darkens out all the sorrounding stars.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 16 points 13 hours ago

One of my math professors told us that when he started elementary school they tried starting maths classes with logic and combinatorics, because they were most essential maths and in principle could be experienced by children by seeing, feeling etc. He said it was a stupid approach. I say he turned out a math professor, so maybe it worked.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 19 points 1 day ago (1 children)

That's quite a different thing than being anti-woke, though. It is fair to criticize entertainment media for putting a political message before entertainment (not that I find only shooting and explosions very entertaining, but that is a different matter). It is not like he criticizes left political views themselves. Of course, it is also unreflected of him not to notice politics that persist in his own books, but if I boycott all media with someone involved who voiced an opinion different than my own, I will run out of books and suffocate in a bubble.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 5 points 3 days ago

How do you test this though? The eye is highly adaptive. If you close one eye, look at something red, then close the other one, your formerly closed eye will already have adapted to the darkness of your eye lid. Depending on how long you do the looking, I can imagine this leading to quite a difference in color perception already.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 2 points 2 weeks ago

I think you ment to link this trailer.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 2 points 2 weeks ago

Ich sehe die Parallele im Neuanfang, der meist mit beidem einhergeht.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 3 points 2 weeks ago* (last edited 2 weeks ago) (1 children)

Mein Chemiewissen ist zugegebenermaßen jetzt auch nicht so strahlend und ich kenne mich jetzt auch nicht gut mit den Unterschieden zwischen verschiedenen Säuren aus. Ich habe aber eine kurze Infobroschüre von MicroChemicals zum Si/SiO2 ätzen gefunden. Die beliefern ganz viele Forschungseinrichtungen mit Chemikalien für Halbleiterfertigung und haben immer ganz gute Infos und in der Broschüre steht:

Hydrofluoric acid (HF) is the only wet-chemical medium with which SiO2 can be isotropically etched at a reasonable rate.

Hilfreich ist dabei auch, dass reines Silizium wiederum sehr schwach von HF geätzt wird (hohe Selektivität). D.h. dass du sehr gezielt diese amorphe Oxidschicht entfernst, den Kristall darunter aber nicht schädigst. Fürs Ätzen von reinem Silizium wird dieses häufig oxidiert, um dann das entstandene SiO2 zu entfernen. Was noch eine Option wäre, wäre wahrscheinlich ein Plasmaätzschritt. Das geht entweder auch mit chemischer Reaktion oder physikalisch, indem du einfach mit relativ schweren Edelgasatomen die oberen Atomlagen wegballerst ("Sputterätzen"). Das ist aber wenig selektiv, frisst ne Menge Energie und kann die Oberfläche beschädigen. Außerdem ist das ein anisotroper Prozess, d.h. ich ätze in eine Richtung wesentlich stärker als in die andere. Das ist nicht immer gewollt.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 4 points 2 weeks ago (3 children)

Klar :) Ich forsche an Halbleitern und auf Silizium bildet sich an Atmosphäre ein dünner nativer Oxidfilm. Wenn man präzise elektrische Messungen machen will, ist diese Isolationsschicht störend und muss entfernt werden. Ich musste zum Glück immer nur mit ziemlich verdünnter Säure arbeiten, aber das macht einen schon nervös genug. Ich hab mir immer die nächsten 10 Stunden nach der Prozedur eingebildet, dass vielleicht meine Hand juckt und ich doch einen Tropfen übersehen habem könnte, obwohl ich rational wusste, dass durch die dicken Handschuhe nichts durchgekommen sein kann. Bei ein paar Kolleg:innen in der Siliziumtechnik nutzt man das Zeug auch teilweise als Dampf, wenn z.B. freihängende Strukturen erstellt werden sollen (MEMS Beschleunigungssensoren und ähnliches).

Witzigerweise musste meine Frau bei ihrer vorigen Arbeit auch super viel mit HF auflösen, um Erze und solche Sachen auf ihre Zusammensetzung zu analysieren. In der Firma waren aber alle komplett desensibilisiert und manche haben als einzige "Schutzmaßnahme" ihre Ärmel hochgekrempelt.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 6 points 2 weeks ago (8 children)

Teilweise ja. Es kommt aber wohl stark darauf an, wie schnell man Maßnahmen einleitet. Es gibt in entsprechenden Laboren eine Erste-Hilfe-Tasche allein für Flusssäureunfälle, in der soweit ich mich erinnere insbesondere Calciumhaltige Cremes (Calciumgluconat, für Hautkontakt), sowie Inhaliersprays (bei Einatmen), Schlucklösungen und Augenspüllösungen eingepackt sind. Die appliziert man dann durchgängig bis man ins Krankenhaus gebracht wird, am besten eins, das extra HF-Erfahrung hat. Ich musste manchmal auf der Arbeit mit Flusssäure arbeiten, entsprechend wird auf richtiges Erste-Hilfe-Verfahren in der jährlichen Sicherheitsunterweisung eingegangen. Dort wurde auch ein Fall erwähnt, bei dem eine Hand amputiert werden musste, obwohl die Verätzung wahrscheinlich gar nicht so groß war. Dafür war die Person aber auch erst am folgenden Tag im Krankenhaus und hat nicht direkt auf die Arbeit mit Flusssäure hingewiesen. Besonder fies ist bei Flusssäure halt wirklich, dass man es gerade bei kleinen Mengen nicht so schnell merkt und die Symptome auch mit, glaube ich, bis zu zwei Tagen Verzögerung auftreten können.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 13 points 3 weeks ago (1 children)

Offensichtlich ist das ja nicht ihr primäres Ziel, sondern eine konsequente Verfolgung von Tätern, sodass diese Gewaltverbrechen reduziert werden. Im verlinkten Artikel sagt sie selbst ja außerdem:

ich wünsche mir, dass Frauen den Mut finden, aufzustehen, auch wenn man das Gefühl hat, dass man einen David-gegen-Goliath-Kampf kämpft. Dass man trotzdem irgendwie den Mut fasst, darüber zu sprechen und sich nicht mundtot machen lässt.

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 1 points 3 weeks ago

But more accurate

[–] Kratzkopf@discuss.tchncs.de 2 points 3 weeks ago

Ist das nicht grundsätzlich was gutes, wenn quasi ein offenes Format geschaffen wird, was dann mit dem Klienten der Wahl benutzt werden kann? Also, wenn der Provider das dann beschränkt, ist das natürlich doof, aber wenn ich beim anderen Beispiel einfache Online-Bezahlvorgänge direkt über meine Bank abwickeln kann und die Banken meiner Freund:innen (perspektivisch) dadurch erreichbar sind, find ich das eigentlich begrüßenswerter als wenn ich wieder eine App habe, die ich nur mit 20% meiner Bekannten nutzen kann.

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submitted 10 months ago* (last edited 10 months ago) by Kratzkopf@discuss.tchncs.de to c/bubatzgartenclub@lemmy.world
 

Hallo lieber Gartenclub,

ich hab hier schon viele Posts gelesen und bewundert, jetzt mache ich hier und auf Lemmy das erste mal selbst einen Post. Die Kernfrage, zu der ich gern Meinungen hören würde, ist, ob irgendeine Form von Training (LST+Topping) beim Outdoorgrow überhaupt Sinn macht. Ich richte mich viel nach Hinweisen von growweedeasy.com und dort klingen die Techniken insbesondere nach Möglichkeiten, um mehr aus einem Growlight herauszuholen, wohingegen diese natürliche 'Tannenbaum'-Form einer Hanfpflanze schon für Sonnenlicht optimiert sei. Stimmt das?

Es geht mir konkreter um die zwei Damen im angehängten Bild. Das ist mein erster Versuch Hanf zu wachsen (abgesehen von den drei Samen im Frühjahr, denen ich keine vernünftige Drainage gegönnt hatte). Bei den Samen handelt es sich um Blueberry Zkittlez von SensiSeeds, die ich Mitte April eingesät habe. Um mich daran etwas auszuprobieren, wäre mein Plan die linke Pflanze einfach vor sich hinwachsen zu lassen und an der rechten etwas zu experimentieren und zu vergleichen, was diese Techniken für mich bringen. Dabei würde ich sie erstmal vorsichtig zur Seite biegen und wenn dann weiter unten ein neuer Spross hochkommt, dachte ich, dass ich diesen später toppen könnte, wenn der Stängel lang genug ist, dass ich einen Klon daraus machen kann. Die Pflanzen würden dann auch Plätze tauschen. Kann ich den Pflanzen übermäßig schaden? Gerade vom Toppen rät growweedeasy für Anfänger ab und meine Pflanzen wachsen scheinbar ja auch nicht mega schnell.

Ich hab hier allerdings auch gar keine großen Ansprüche an Erträge. Wenn ich 10-20g aus den Pflanzen kriege, komm ich damit wahrscheinlich für die nächsten zwei Jahre aus.

Ehrlich gesagt wollte ich auch einfach mal meine Pflänzen präsentieren, weil es so viel Spaß macht, ihnen beim Wachsen zuzusehen und das hier sicher gewertschätzt wird :D Für jede Hilfe und jeden Ratschlag bin ich dankbar!

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