this post was submitted on 08 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Tjaa… ich prophezeie mal, dass die Anti-Impf-Schwurbler und Putinfreunde, die den Begriff zuletzt besetzt haben, sich da direkt anschließen werden.
Mir hat schon die Demo, in die ich eben versehentlich geraten bin, gereicht. Wie man mit solcher Hingabe darüber reden kann, dass man eine Arbeiterbewegung ist, um dann nicht eine Forderung zu haben, die Arbeiter betrifft, sondern nur von Solidarität mit Palästina und Iran zu schwafeln, war schon beeindruckend. Und das war noch der sinnvolle Teil. Danach ging es damit weiter, dass man gegen die derzeitige deutsche Kriegswirtschaft sei. Sind diese Leute zu dumm, um zu wissen, was Kriegswirtschaft ist, oder so verblendet, dass sie sich eine solche in Deutschland einbilden? Ich hätte die gern mal mit dem anderen wirren Haufen, der seit Wochen einen Infostand gegen die Machtergreifung der WHO betreibt zusammengebracht, um mir den entstehenden Irrsinn anzugucken.
Tja ich würde sagen du musst dir einen Demogrund ausdenken und eine Demo anmelden um die beiden zusammenzubringen. Mach das an nem regnerischen Tag und schau dir aus einem nahegelegenen Café an wie beide Gruppen und die Polizei im Regen stehen
Känguru gefällt das!
Warum kacken gerade eigentlich die Rheinmetall Aktien so ab? Hatte ich nicht mal gelesen, dass unsere Rüstungsindustrie in nächster Zeit noch 40% Wachstum erwartet? Wegen voraussichtlich mehr Kriegstreiberei? Oder war die Erwartungshaltung einfach nur zu überzogen? Ich meine die hatten sich ja schon verdreifacht seit Trump an der Macht ist...
Rheinmetall, wie andere Hersteller von Rüstungsgütern, müssen ihre Kapazitäten ausbauen, um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden. Das kostet Geld und sieht in der Billianz schlecht aus. Das gefällt den Spekulanten an der Börse nicht. Die fahren eher auf kurzfristig "geldsparende" oder "gewinnbringende" Maßnahmen wie Massenentlassungen, Vernachlässigung von Wartung und Verkauf von Firmeneigentum ab. Nicht auf tatsächliche Investitionen.
Verrückte Menschen. Ich stehe ja eher auf Firmen, die ihre Auftragsbücher voll haben und eine langfristige Strategie verfolgen. Aber das kann man wahrscheinlich so oder so halten. Ergibt Sinn, dass beim Spekulieren andere Dinge zählen. Danke.
Deshalb
konnte man schon den ganzen Krieg beobachten. Immer, wenn es irgendwo Gespräche gab oder das Wort Waffenruhe anklang, sind die Waffenaktien gefallen.
Gut, für die Aktionäre, wenn die Waffenruhe nicht hält, sonst könnten sie nicht gut schlafen.
Die sind nicht so profitabel wie erhofft.
Regression zum Mittelwert, die großen Veränderungen sind langsam eingepreist und noch 2 Sondervermögen weden da wohl nicht spontan auf den Kopf gehauen.
Einbruch seit Anfang des Jahres. Kann es sein, dass die langfristigen Prognosen für westliche Waffensysteme seit dem Krieg im Iran nicht mehr so gut aussehen?
Nee, "langfristig" ist selten das Problem, eher das Gegenteil. Langfristige Planungen erfordern Investitionen in den Aufbau von Produktionskapazitäten und das sieht in den Bilanzen kurzfristig nicht so toll aus, wie wenn man einfach Geld spart, durch Massenentlassungen oder gar keine Investitionen in die Zukunft.
Oder kurz: Das System ist einfach kaputt. Und es macht Firmen und die Wirtschaft kaputt, weil niemand mehr weiter als ein Quartal in die Zukunft schaut.