this post was submitted on 22 May 2026
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[–] JensSpahnpasta@feddit.org -5 points 4 weeks ago (5 children)

Ich finde es spannend, wenn man diesen Artikel neben die ganzen FLINTA-Debatten legt. Und da werden dann Safe Spaces eingerichtet, in die keine Cis-Männer dürfen und vehement gegen Kritik verteidigt. Gleichzeitig wird hier jetzt auf der anderen Seite eine Institution per Bürgerinitiative angegriffen, die nur Männer aufnimmt. Ja, ich weiß, dass das ein völlig anders gelagerter Fall ist und dass das Thema FLINTA in dem Dorf höchstwahrscheinlich keiner kennt, aber trotzdem: Ich kann mir keinen Artikel vorstellen, in dem so wohlwollend über eine Initiative von Männern berichtet wird, die in einen FLINTA-Verein aufgenommen werden wollen.

[–] Ephera@lemmy.ml 9 points 3 weeks ago

Bin durchaus der Meinung, dass Männerabende ihre Daseinsberechtigung haben, und sogar im Sinne des Feminismus sind. Toxische Männlichkeit bekämpft man, indem man Gefühle zulässt, und einige Männer wurden in der Jugend so verkorkst, dass sie das nicht vor Frauen können.

Aber wenn es der Dorfverein ist, der Steuergelder von Männern und von Frauen einstreicht, und das die einzige Möglichkeit im Umfeld ist diese Aktivität auszuführen, dann ist das einfach der falsche Rahmen, um da an der Exklusivität festzuhalten.

Also man kann ja dann trotzdem noch einmal im Monat jeweils einen Männerabend und einen Frauenabend separat veranstalten, ohne die Leute generell vom Verein auszuschließen.

[–] lucullus@discuss.tchncs.de 6 points 4 weeks ago

Schau dir mal Studentenverbindungen an. Die sind immernoch größtenteils geschlechtergetrennt.

Ansonsten muss ich auch sagen, dass ich keinen Bedarf an so einem Safe Space habe. Ich fühle mich eigentlich überall in meinem Leben sicher genug aufgrund meines Geschlechts; anders als viele meiner weiblichen Mitmenschen.

Was Männer eher brauchen, sind safe spaces um über Gefühle zu sprechen. Selbst die meisten engeren Männerfreundschaften bieten das nicht wegen erlernter gesellschaftlicher Hemmnisse

[–] MaggiWuerze@feddit.org 5 points 4 weeks ago (1 children)

Weil Jens sein Akronym nicht erklären wollte und ich es nich kannte:

FLINTA* ist ein Akronym aus der queeren und feministischen Bewegung. Es steht für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nicht-binäre, Trans- und Agender-Personen.

[–] alleycat@feddit.org 2 points 4 weeks ago (1 children)

Sollten Trans Männer von FLINTA-Veranstaltungen ausgeschlossen werden, weil sie Männer sind, oder teilnehmen, weil sie Trans sind?

[–] jenesaisquoi@feddit.org 2 points 3 weeks ago (1 children)

Theoretisch sind trans Männer willkommen. Praktisch nicht wirklich. Sie müssen sich ständig erklären, weil sie eben als Männer wahrgenommen werden.

[–] Sas@piefed.blahaj.zone 2 points 3 weeks ago (1 children)

Bin in einer FLINTA Fechtgruppe und da muss sich niemand erklären. Wir haben Trans Männer und masc präsentierende Enbys und niemand hat die je als zugehörig angezweifelt.

[–] jenesaisquoi@feddit.org 0 points 3 weeks ago

Das ist toll! Ihr macht das vorbildlich! Ist halt nur leider nicht Standard.

[–] CyberEgg@discuss.tchncs.de 3 points 4 weeks ago

Herzlichen Glückwunsch, das ist offiziell der dümmste Take, den ich heute lesen durfte. Und ich hatte Friedrich Schmerz im Nachrichtenfeed