this post was submitted on 11 Apr 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Dann hast du ihn aber nicht verstanden. Es steht ja explizit da, dass damit nicht persönliches Besitztum gemeint ist. Niemand hat was dagegen, dass dir das Haus gehört, in dem du lebst, das wäre sogar besser für alle wenn’s für jeden so wäre. („Die Häuser denen die drin leben“). Aber sobald du anfängst mit Profitinteresse weitere Immobilien zu erwerben wirds halt problematisch.
Ja, mein Fehler. Umgangssprachlich ist bei mir Besitz und Eigentum das gleiche. Effektiv meinte ich Privateigentum. Wurde ergänzt.
Profit bei begrenzten Ressourcen (Wohnfläche, Bauland etc.) führt immer zu Problemen. Deswegen würde ich auch die Grenze bei einer Immobilie sehen. Im schlimmsten Fall hast dann eine Person die 30 Wohnungen vermietet. Das wäre eine gigantische Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation.
Beim Thema Besitz einer Immobilie wäre ich eher vorsichtig. Je nachdem wie man die Regulierung hier gestaltet ist. Erbpacht ist beispielsweise ein System das ich einfach zum Vergleich heranziehe. Läuft die Erbpacht aus kann der Eigentümer des Grundstücks den Besitzer für das bestehende Haus 2/3 des Gebäudewerts entschädigen. Was dazu führt dass solche Immobilien ~20 Jahre vor Ablauf deutlich günstiger zu erwerben sind und die aktuellen Besitzer sich eine Renovierung zweimal überlegen. Denn die wissen sie erhalten maximal 2/3. OK kann man jetzt sagen "Investition in eine selbst bewohnte Immobilie ist immer eine Lifestyle Entscheidung und lohnt sich nie." Fair. Aber ich finde den Gedanken eine Immobilie zu nutzen, sie zu bewohnen, zu erhalten und dann der nächsten (eigenen) Generation zu übergeben eine schöne runde menschliche Sache. Funktioniert bei Erbpacht nur bedingt.
Klar kann man insgesamt nochmal darüber reden ob man bei der 600m² Villa am Tegernsee noch von einem realistischen Wohnbedarf sprechen kann.