this post was submitted on 24 Feb 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Was ich noch spannender finde, ist, dass in dem Artikel Gewalt von Frauen an Männern kategorisch ausgeschlossen wird. Jede Erwähnung eines Opfers in dem Artikel ist weiblich, jede Erwähnung eines Täters männlich.
Dabei besagt die Dunkelfeldstudie, auf die dieser Artikel basiert, dass es annähernd gleich viel Gewalt durch Frauen an Männern gibt wie umgekehrt.
Siehe hier: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/02/lesubia.html
Fand den Artikel in der Hinsicht auch ein wenig seltsam, aber dachte mir, ja okay, ist halt eine ganz bestimmte Perspektive und sie setzen sich für Frauen/Mädchen ein. Und dann kam der letzte Abschnitt, der mal wieder pauschal Männern die Schule daran gibt, wo laut Studie das schon eher ein gesamtgesellschaftliches Problem zu sein scheint.
Was wahrscheinlich an dem sehr weiten Gewaltbegriff liegt. Wenn man den enger verstünde (so wie im Strafrecht) sähe das ganze ja anders aus, wie sich aus aus der Pressemitteilung ergibt, denn Frauen erleiden häufiger Verletzungen. Da schließt sich dann wieder der Kreis zu der mMn fehlenden Sinnhaftigkeit eines derart weiten Gewaltbegriffs im Rahmen einer Dunkelfeldstudie: Angeschrien werden z.B., ohne dass es sich um eine Beleidigung handelt, ist für sich genommen erstmal nicht strafbar.
Wenn du nur auf Verletzungen schaust werden Frauen auf jeden Fall häufiger Opfer sein, alleine schon aufgrund des durchschnittlichen Kraftunterschieds. Aber physische Gewalt, die keine Verletzungen hinterlässt, ist immer noch physische Gewalt.
Bitte lies mal nicht nur den Artikel, sondern auch die Studie. Dann können wir gerne weiter reden.
Alle deine Kritik wird dort drin nämlich ziemlich gut angegangen. Inklusive deiner Behauptung, dass die 10% Anzeigequote sich auf nicht-anzeigbare Handlungen bezieht, was natürlich nicht korrekt ist.