toe

joined 1 year ago
[–] toe@feddit.org 1 points 13 hours ago

Meine Annahme ist, das wir meist zu preisgünstigsten mit dem für einem selbst am sinvollen erscheindenden Zusatzangebot wechseln.

Was zu Folge hat, dass die Kasse mit den wenigeren Versicherten auch weniger Beiträge hat sich der finanzielle Spielraum dieser Kasse veringert. Diese wird entweder effizienter, streicht das Angebot von wenig oder zuviel gefragten Zusatzleistungen oder erhöht die Zusatzbeiträge. Eine Insolvenz wäre ebenfalls möglich und beim Ziel einer Reduzierung der GKV-Anzahl auch gewünscht. Der Kreislauf beginnt von neuem. Die Errichtung neuer gesetzlicher Krankenkasse ist bereits über das SGB eingeschränkt. Was die Abwanderung der Gesunden in eine Eigenschaft dafür gegründete Krankenkasse vermeidet.

Wieso muss eine Person die Kasse bestimmen, die nicht aufgelöst wird? Nach welchen Kriterien soll dieser eine Kasse auswählen und die Mitarbeiter der anderen vor die Türe setzen? Soll die gesetzl. Kasse überleben, zu dessen Vorstand unser Gesundheitsminister oder ein anderer Ministeriumsmitarbeiter am Besten vernetzt ist?

Ich finde es besser, wenn die Versicherten die Auswahl zum größten Teil selbst umsetzen bzw. erzwingen. Ja, diese Tätigkeit ist Arbeit. Wenn wir unser Leben möglichst selbstbestimmt gestalten möchten gehören solche Tätigkeiten jedoch auch dazu. Was das Erlebnis und Risiko gegebenenfalls mal auf das falsche Pferd gesetzt zu haben ebenfalls beinhaltet.

Falls der Staat ein Eingreifen seinerseits für erforderlich hält, ist mehr zu erwarten, als nur einen direkten Eingriff in den Markt und Monopolbildung beeinflusst durch Lobbyismus und Neziehungsnetzwerke. Es sind Systemänderungen. Z.B Umwandlung der Beihilfestelle zur Bürgerversicherung und Reduktion der privaten, als auch bestehenden gesetzlichen Krankenkassen zu Zusatzversicherungen. Aber das hast du auch bereits selbst geschrieben.

Wir brauchen keine Politiker die darüber jammern, dass es zu langsam geht. Entweder es besteht Handlungsbedarf einzugreifen oder nicht. In der Zwischenzeit sind wir jedoch selbst gefragt, im Rahmen unserer Möglichkeiten, zu handeln anstatt ebenfalls nur zu jammern. Viele gesetzlichen Kassen haben erst kürzlich ihre Zusatzbeiträge angehoben und auch ihre Zusatzleistungen angepasst. Jetzt sind die Versicherten am Zug zu reagieren.

[–] toe@feddit.org 1 points 2 days ago (2 children)

Ich sehe auch eine Bürgerversicherung als den richtigen Weg.

Verstehe dennoch nicht weshalb wir nicht selbst mitwirken. Jeder gesetzlich Versichterte kann seine Krankenkasse sehr einfach wechseln. Trotzdem machen es nur ca. 5% (Quelle: t-online). Mit mehr Bewegung der Mitglieder zwischen den Kassen, würde sich auch die Anzahl der Kassen reduzieren. Es wird nicht nur eine übrig bleiben. Dennoch wäre es ein Schritt in die richtige Richtung.

Wir sollten auch die Mittel nutzen, die uns zur Verfügung stehen und nicht nur von anderen erwarten es für uns zu bestimmen.

Für alle, die es interessiert: Wechsel zwischen Krankenkassen

[–] toe@feddit.org 1 points 6 days ago

Ok, jeder Standort bringt Kunden, Mieter Geld. Zusatzlich sollten wir auch sehen, dass diese auch auch Kontakt und Austausch unter den Menschen bringt. Ich hatte als Kind oft mit den Kindern der stationierten Offiziere gespielt. Sie waren Teil unserer Nachbarschaft.

Ok, die Standorte sind strategisch wichtig für die NATO.

Wenn die amerikanische Führung ihre Treue,zu NATO regelmäßig als unsicher darstellt, ist es höchste Zeit Alternativen aufzubauen. Grafenwöhr, Katterbach? Da liegen Roth, Langlau nicht weit entfernt. Möglicherweise lässt sich sogar gegenseitiges Engagement mit einem aktuell zuverlässigerem NATO-Partner arrangieren?

[–] toe@feddit.org 2 points 1 week ago

Die Bevölkerung findet EAutos, Escooter bedrohlich, weil Akkus brennen können. (Mobiltelefone mit ähnlicher Technologie jedoch nicht.)

Die Bevölkerung findet Escooter bedrohlich, weil sie auf dem Bürgersteig stehen, Fahrräder mit die,daneben,stehen jedoch nicht.

Die Bevölkerung findet KI bedrohlich weil diese Arbeitsplätze verändern wird.

Die Bevölkerung empfindet Einwander als bedrohlich, weil sie einen anderen Erfahrungsschatz mitbringen umd beitragen.

Die Bevölkerung findet jede notwendige Veränderung bedrohlich, die sie selbst betrifft!

Bevölkerung wünscht sich Reduktion der Abhängigkeit

Die Frage, ob man sich das wünscht ist nicht relevant. Die Frage, was man selbst zu Veränderung beitragen kann und beitragen möchte, damit sich das ändert wäre wichtig.

Das Ergebnis wäre wahscheinlich nicht mehr so eindeutig.

[–] toe@feddit.org 2 points 1 week ago

Oder wenn billiger deutscher Spargel wichtig für Deutschland ist, dann muss man ihn halt subventionieren.

Wenn ein Produkt, dass man im Land selbst produzieren kann, es wichtig für Deutschland ist und trotzdem den notwendigen günstigen Preis erreichen kann, sollte man vor einer Subvention erst prüfen weshalb das so ist.

Der Preis setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Sind es selbst auferlegten Gründe, wie Arbeitsschutz, Umweltauflagen, staatl. Verwaltung, CO2-Abgabe oder auch der Mindestlohn. Dann ist es unaufrichtig den hierfür anfallenden Preisanteil nicht zahlen zu wollen und trotzdem daran festzuhalten. Wer diese zum größten Teil richtigen Auflagen fordert, sollte auch bereit sein den Preis, dafür zu zahlen und nicht auf günstige Preise in anderen Ländern mit anderen Bedingungen zurückgreifen.

Subvention bedeutet ja erstmal: "Irgendwer zahlt mit." aber auch "Irgendwer wird bezahlt, damit ein anderer das subventionierte Produkt mitzahlt.". Vielleicht ist es,auch nur,die Rechtspflege für eine Ausnahme. Eine Subvention ist somit trotzdem erstmal eine teurere Lösung.

[–] toe@feddit.org 15 points 1 week ago (3 children)

Der Mindestlohn sollte ermöglichen, dass man im Land leben kann. Steuern, Angaben, Gebühren umd ggf auch Einkaufspreise sind in den EU-Ländern unterschiedlich.

Man kann dem Gedanken folgen, den Mindestlohn an den der Länder innerhalb der EU ansässigen Konkurrenz anzupassen zu wollen. Genauso lässt sich dort der Mindestlohn in den anderen EU-Ländern anpassen. Ein Versuch der EU hier Regeln zu definieren wurde gekippt. (11.11.2025 Tagesschau.de)

Folgende Fragen sollten wir wir uns beantworten:

Welches Problem entsteht, wenn die Spargelproduktion durch den Markt ins europäische Ausland verlagert wird bzw. die inländischen Betriebe auf andere Produkte setzen oder aufgeben müssen?

Sind wir bereit für Spargel mehr zu bezahlen, damit innländische Spargelbauern erhalten bleiben?

Wenn kein Problem entsteht oder wir für Produkte aus der Region auch mehr bezahlen würde, sollten wir es den Markt regeln lassen und das Ergebnis ohne jammern akzeptieren.

Falls wir selbst die Arbeit nicht erledigen möchten und und der Betrieb daher ausschließlich mit Saisongastarbeiter zu erhalten ist, stellen sich weitere Fragen.

Ist die der Lohn an der Steuer- und Abgabenlast uns Lebenshaltungskosten des Mitarbeiters zu orientieren oder an den ortsüblichen? Ich gehe davon aus, dass wir diesen Weg nicht weiterverfolgen müssen und eine Umterscheidung anhand z.B. der Steuerpflicht in einem Land dem EU-Recht auch nicht gerecht werden würde.

Wir sollten uns damit abfinden, dass wir entweder mit unseren Ansprüchen, was die Gewinnspanne des Spargelbauern selbst ebenfalls beinhaltet, möglicherweise nicht konkurrieren können, bis sich der Lebensstandard innerhalb des Schengenraum von zwei Seiten angenähert hat.

Einwenig Druck dürfte auch durch Mercosur entstehen. Beim Spargel dürften eher Spanien und Griechenland und Italien (ohne Mindestlohn) profitieren.

Ergänzend:

Woher kommt unser Spargel

DeStatis - Mindestlöhne

[–] toe@feddit.org 5 points 2 weeks ago

Was ist der Unterschied zur vorausgefüllten Steuererklärung im ELSTER-Web?

Die Botschaft der Vereinfachung, die durch das Angebot einer App mitgegeben wird ist gut. Ich würde sogar soweit gehen hier auf Potential von Modernisierung durch Überdenken der alten Vorgehen zu hoffen.

Den Trend, seit ca. 2008, jedes Angebot in eine einzelne App zu packen halte ich für falsch. Das wird bei Apps, die nur einmal im Jahr oder weniger benötigt werden besonders deutlich.

Trotzdem ist es ein Schritt nach vorn, auch wenn mehr Signalwirkung als Wirkung zu erwarten ist.

[–] toe@feddit.org 1 points 2 weeks ago (1 children)

Gott bewahre uns davor, dem Pöbel in unserer Freizeit zu begegnen. Nur mit dem SUV soll man zum entspannen an den See fahren können.

Das habe ich nicht geschrieben. Ich sehe jedoch die Finanzierung des eigenen Hobbys als persönliche Angelegenheit an. Was auch eine Fahrt zu See beinhaltet.
Emissionen und resultierenden Belastung anderer oder der Umwelt, die durch Freizeitfahrten bedingten Verkehr entstehen sind in den häufigsten Fällen unnötig. Ausbau von Infrastruktur (Straßen als auch Schiene) sollte nicht alleinig aus diesem Aspekt erfolgen. Wenn man erwarten kann, dass Menschen zum erstreiten ihres Lebensunterhalts ihren Wohnort zum Arbeitsplatz zu verlegen, kann man auch erwarten die notwendige Lebensqualität vorort und in angemessener Reichweite (z.B. Fahrrad) dort selbst zu gestalten zu können. Notfalls wäre der See eben ein Park der Naturbad.

Weite Pendelstrecken werden aber seltener mit dem ÖPNV zurückgelegt, noch seltener mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Pendlerpauschale fördert also vor allem Autofahrer

Richtig. Das liegt jedoch nicht an der Abrechnungsart, sondern am Verkehrsmittel selbst. Da würde sich mit einer Abrechnung nach tatsächlich entstandenen Kosten nicht ändern. Die Bürokratie für eine Kontrolle jedoch erhöhen und den Fahrradenthusiast, der täglich 20km einfach zurücklegt, nahezu leer ausgehen.

Ich behaupte es gibt keine unnötigen Fahrten im ÖPNV. Freizeit, Spaß und Vergnügen sind notwendig im Leben, nicht nur Arbeit. Keiner fährt einfach so ÖPNV

Ja Freizeit (Ausgleich), Spaß und Vergnügen gehören zum Leben. Diese werden nach persönlichem Empfinden gestaltet. Der eine benötigt dafür die Berge, ein andere nur eine Lasertaghalle, Fitnessstudio oder Restaurant. Ich erwarte dennoch nicht, dass mein Fitness-Studio über die Gesellschaft subventioniert wird. Ja man darf behaupten, dass es keine unötigenFahrten im ÖPNV gibt. Ich habe mich auf die Subvention des DE-Ticket bezogen. Die Zahlen die zur Veröffentlichung der FAU-Nürnberg zum 9,-EUR Ticket zu Grunde liegen, zeigen im Vergleich zu Pendelzeiten deutlicheren Anstieg der Nutzung im Freizeitbereich (Wochenende).

Wie du hier von sozialen Aspekten sprichst und dann Menschen auf ihre Arbeitskraft reduzierst widert mich an

Sehr emotionale Aussage basierend auf einer falschen Interpretation. Wir definieren nur die Aufgaben eines Staates unterschiedlich und halte es für ungerecht abhänig Beschäftigten abzusprechen, die Kosten für seinen Arbeitsweg (egal wie lange) vor Steuerberechnung abzuziehen oder Zweitwohnsitz zu finanzieren. Jedoch es für selbstverständlich hinzunehmen, dass jeder Handwerker die Anfahrt berechnet oder Konzerne Flüge/dienstliche Reisen als Kosten weiterhin zuzugestehen.

[–] toe@feddit.org 2 points 2 weeks ago (3 children)

Das ist hier möglicherweise unpopulär. Ich halte es für richtig Mobilität nach ihrem Zweck zu unterscheiden. Ob man dies vereinfacht über eine Pauschale oder komplizierter über ein Fahrtenbuch umsetzt ist ein anderes Thema.

Das hat mit dem Ausbau des ÖPV auch nur etwas mit einem nicht zugeordneten (Steuer)-Finanzmitteltopf zu tun.

Wenn jemand zum Erarbeiten seines Einkommens Kosten hat sollte dieser es auch von der Besteuerung des Einkommens herausnehmen können. Was jedes kleine oder große Unternehmen ebenfalls richtigerweise tut.

Wenn wir ÖPV ausschließlich für "Spaß"-Fahren ausbauen und fördern würden, wäre das aus Umwelt-als auch Gedalschaftsaspekten gesehen falsch.

In dieser Diskussion zur Pendlerpauschale und Ausbau des ÖPV werden Meiner Ansicht nach immer wieder falsche Sachverhalte suggeriert.

  1. Die Penderlpauschale wird nicht nur Autofahrern angerechnet. Das Verkehrsmittel findet keine Berücksichtigung. Der SUV-Fahrer ist hier dem Kleinwagenfahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichgestellt. Auch der Deutschlandticketnutzer bekommt diese.

  2. Die Subvention für das Deutschlandticket bzw. Den ÖPV wirkt nicht nur für notwendige Fahren.

  3. Es gibt sehr viel verschiedene Gründe, weshalb mehr oder weniger gependelt wird. Soziale Aspekte (Familien) wirtschaftliche Aspekte (preisgünstiger) oder einfach nur die Notwendigkeit für einen Job. Die Gründe sind meist sehr persönlich. Freiwillig verbringt kaum jemand seine Freizeit mit Pendeln. Ob mit ÖPV oder eigenem Fahrzeug.

Ich hänge nicht an der Pendlerpauschale. Ich halte diese, unter dem Aspekt der Entbürokratisierung, jedoch für sinnvoll.

Beim Ausbau des ÖPV und ÖPVN sehe ich die Lücke der Bedarfserfasssung und des entsprechenden bedarfsgerechten Ausbau.

Ich schätze die Freiheit und damit Attraktivitätssteigerung des ÖPVN eines Deutschlandtickets. Eine Entlastung für notwendige Fahrten über Jobtickets/Pflegende-Ticket/Familienticket (z.B. als Rabatt auf das DE-Ticket) würde dem sozialen Aspekt für Menschen mit niedrigerem Einkommen besser Rechnung tragen und die Möglichkeit bieten den Bedarf besser zu erfassen.

[–] toe@feddit.org 3 points 2 weeks ago (1 children)

Die Tatsache, dass weniger Text selbst gelesen wird ist nicht überraschend und auch nicht das eigentliche Problem. Mich erinnert das an die Gespräche mit meinen Eltern, weshalb ich zu Zeiten von Taschenrechnern noch schriftliche Rechenverfahren lernen muss.

Das fehlende Training durch Lesen hinterlässt Lücken ind der Entwicklung. Sich damit zu beschäftigen, die Begeisterung für Lesen zu fördern ist meiner Ansicht nach auch notwendig. Uns sollte dennoch klar sein, dass die genannten Fähigkeiten Vorteile auch auf andere Weise trainiert und gelehrt werden können. Lesen ist nur eine Methode von mehreren, die sehr gut funktioniert unf effizient ist.

Wer in der Grundschule nicht lesen lerne, habe später in allen Fächern Schwierigkeiten, ...

Wäre das durch andere Aufbereitung und Nutzung von alternativen neueren Medien im Unterricht der verschiedenen Fächer und Prüfungen nicht ebenfalls zu erreichen?

Weil heute weniger gelesen wird, schwinde auch zunehmend das historische Bewusstsein, ... Die Fähigkeit und die Bereitschaft, sich in Gefühlslagen von Menschen hineinzuversetzen, die vor 100 oder 200 Jahre gelebt haben,..

Auch hier gibt es weitere Methoden multimedial das historische Bewusstsein und Empathie für diese Personen schult. In vielen Museen mit klarer Zielgruppe findet man diese. Man nennt diese meist Erlebnismuseum und vermitteln Inhalte mit Nutzung aller fünf Sinne.

Menschen, die gerne lesen, genießen die Möglichkeit, sich zu entspannen, in eine andere Welt abzutauchen, dem Alltag zu entkommen.

Wie das im Artikel genannte Vorlesen, dürften Hörbücher dies als Alternative gelten.

Wer zum Buch oder zur Zeitung greift, vergrößert seinen Wortschatz, verbessert sein Abstraktionsvermögen und sein Gedächtnis.

Auch hier kann die Medienvielfalt mehr als nur Texte anbieten. Aber auch persönlicher Kontakt mit verschiedenen Bubbles wird das Trainieren.

Es gibt aus der Wissenschaft auch Hinweise darauf, dass Leseratten ein größeres Gerechtigkeitsempfinden besitzen.

Hier ist ein vielfältiger Kontakt quer durch alle Gesellschaftsschichten möglicherweise sogar effizienter. Stichwort: Inklusion im allgemeinen Sinn.

Es soll das Leben verlängern, das Alzheimerrisiko senken und gut für Frühchen sein. ...

Fähigkeiten die regelmäßig trainiert werden bleiben meist länger erhalten und werden besser als andere. Die Methode ist hier zweitrangig.

Ich spreche nicht gegen das Lesen. Wir sollten den Blick nach vorne dennoch nicht verlieren und auch die Alternativen sehen und entsprechend gestalten.

Wer das falsche liest trainiert auch damit die falschen Fähigkeiten.

[–] toe@feddit.org 0 points 2 weeks ago

Weil die inhaltlich bereits geklärt sind, eine Entscheidung getroffen wurde und die Möglichkeit hatte diese selbst in Regierungsverantwortung zu beeinflussen. Man begibt sich in die Position des Quenglers, der mit einer Entscheidung nicht zufrieden ist.
Auch passive Befürworter reagieren auf das Thema bereits genervt.

[–] toe@feddit.org 1 points 2 weeks ago

Da stimme ich Dir zu. Bei diesem Thema sind die inhaltlichen Positionen geklärt. Die Anzahl der Bürger, die hierzu noch keine eigene Meinung gebildet haben ist enorm gering. Die Anzahl der Bürger, aller Meinungen, reagieren genervt und erwarten eine Entscheidung. Sie begeben,sich in die Position der Quenglers. Genauso könnte die CDU/CSU eine Autobahnmaut kombiniert mit einer Kfz-Steuer-reduzierung erneut zu Diskussion stellen.

 

Ich habe vor einiger Zeit diesen Artikel gelesen, der mein Vorurteil bekräftigt hat. (Preis schlägt Qualität](https://www.fundresearch.de/nachrichten/automobilindustrie/2025/01/umfrage-zum-autokauf-preis-schlaegt-qualitaet-487770.php))

Beim Autokauf kommt es den Deutschen besonders auf den Preis an. 62 Prozent nannten ihn in einer aktuellen Umfrage als eines der wichtigsten Kriterien für die Markenwahl ....... Außer den Deutschen stellen in der Umfrage, ......., nur die Japaner den Preis über die Produktqualität. Im Vereinigten Königreich liegen beide gleichauf, in China, Indien, Südkorea, den USA und der Region Südostasien maßen die Befragten dagegen der Qualität eine höhere Bedeutung bei.

Meine persönlichen Erfahrungen in Asien ist, dass dort Produktqualität der angebotenen Produkte oft niedrig ist, der Kunde jedoch selbstverständlich die Ware vor Kauf nach seinen Möglichkeiten prüft bzw. ohne die Möglichkeit nicht kauft. (z.B. ist es üblicher Waren offen zu kaufen.)

Das Kaufverhalten in Deutschland ist gegenteilig. Man nimmt an, dass nur Ware mit Mindestqualität angeboten wird und kauft nach Preis. In Folge wird sehr gerne zu verpackten Waren gegriffen.

Ich sehe es daher nicht auf ein Marktsegment (Autos) begrenzt. Auf einen globalisierten Markt bezogen sehe ich das als ein Luxusproblem und komme daher zu dem im Titel geschriebenen Ergebnis.

(Kurz eiskalt Duschen hat den Gedanken kurz gestoppt.)

 

Ein dichteres Netz von abgefahrenen Haltestelle Bus, Bahn, Straßenbahn verkleinert die Wege zu diesen und ermöglicht eine individuellere Mobilität. Gleiches gilt einen höheren Takt an diesen Haltestellen. Dieser dient auch der individuellere Mobilität.

Wenn wir es nicht schaffen die Verkehrsmittel des ÖPNV möglichst vollständig zu besetzen, bringt dieser für das Klimaziel weniger. Das gilt für Busse, Bahnen oder auch Ruftaxis. Vollbesetzte private Fahrzeuge durch z. B. Fahrgemeinschaften wären, durch die wahrscheinlich geringeren Leerfahrten, für das Klimaziel besser und für die Öffentliche Hand preisgünstiger.

Beim Ausbau des ÖPNV mit der Zielsetzung die Umweltbelastung zu reduzieren, müssen wir Anteile (Standzeit) der Belastung durch Produktion der Fahrzeuge mit den Anteilen (Leerfährt) der Belastungen durch den Betrieb vergleichen und Abwägen. Einen eventuellen notwendiger Bahn-, Bus-, TaxiFahrer oder weiteres Personal zählt nicht zu Transportleistung im Fahrzeug.

Der Gedanke entstand durch das hypothetisch Modell: Was wäre, wenn wir ÖPV flächendeckend mit minimalen Kosten und Umweltbelastung mit gleicher Qualität umsetzen würden. Beispiel: Jeder hat 3km zur nächsten Haltestelle und einen Takt von 30min. Bevölkerungsdichte bleibt unberücksichtigt. Ein höherer Mobilitätsbedarf wird mit höherer Kapazität des Verkehrsmittel ausgeglichen.

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