Zu teuer
Teppichbrand
Diese Forderung bitte nochmal wiederholen während du vor Rheinmetall klebst und ich nehme dich ernst.
Produzierende wollen Rendite, Konsumierende wollen billigen Spargel. Also stimmen wir alle gemeinsam gegen die gerechte Bezahlung unserer Sklaven.
Deutschland tötet zwei Schweine und 20 Hühner pro Sekunde, 24/7, jetzt gerade, jeden Tag im Jahr. Neun von zehn Deutsche halten dieses System des Elends und der systematischen Vernichtung am laufen, bezahlen dafür an den Kassen der Supermärkte und weinen jetzt um ein einziges krankes Tier auf ihr Salamibrötchen.
TODESFALLE VERBRENNER!
Jetzt reden wir halt schon wieder über dich, deine Meinung und möglichen Sexismus gegen Männer. Dabei geht es in der Debatte ja genau darum, dass wir endlich mal still sind und Frauen auch wütend sein lassen.
Wenn wir irgendwann ein ganzes Musikgenre haben, das über Männerhass rappt und von mehr als der Hälfte aller Schülerinnen zwischen 12 und 25 gehört wird, wenn eine Frau jeden zweiten Tag ihren Mann tötet, sie zu 95% an Konzernspitze und zu 75% in der Regierung sitzen, sich an unseren Kindern vergehen und mit ihren Sportwagen durch die 30 Zone brettern, dann können wir diese Diskussion ja nochmal starten.
Wenn Männer-Egos es nicht aushalten, auch mal eine Ansage zu schlucken, die sie gar nicht direkt gemeint hat, dann sind die vielleicht gar nicht so verbündet wie sie sich gerne geben. Dann sollten sie nicht jammern und die Unterstützung verweigern, sondern einfach schweigen und aus dem Weg gehen.
Hey Jens,
da möchte ich dir unbedingt widersprechen. Ich finde diesen Satz sehr treffend:
Männer fühlen sich angegriffen, während Frauen täglich angegriffen werden
Und genau das passiert gerade bei dir: Du fühlst dich angegriffen. Dabei geht es erstmal darum die Situation zu erkennen und zu benennen. Männer sind für Frauen mit Abstand die allergrößte Gefahr. Im eigenen zuhause, systemisch geschützt. Sie bekommen über Pornos, Deutsch-Räp und ihren Chef ständig Frauenhass und patriarchale Abwertung ins Leben gerotzt. Da kann ich den Zorn und die Verzweiflung absolut nachvollziehen. Dein Vergleich mit dem Afghanen hinkt hart, weil "die Ausländer" halt einfach pauschal kein Problem sind, "die Männer" und ihre Machtstrukturen aber schon.
Nimm meinen Hochwähli, ich kann das alles verstehen. Mein Text geht auch an mich selbst, weil ich natürlich auch so fühle wie du. Es fühlt sich viel richtiger an "Ihre dummen Verlierer!" zu brüllen, als sich mit dem Stumpfsinn auseinander zu setzen. Aber das führt immer tiefer in die Spaltung, in Eskalation und, wir sehen es in den USA, in einen Bürgerkrieg. Und davor habe ich richtig Angst. Denn ohne Rechtsstaat und Schutz habe ich diese Menschen mit ihrer Aggression und dem Hass nichts entgehen zu setzen. Die schlagen mich einfach tot und ziehen dann weiter. Noch können wir versuchen zu reden.
Schon viele gute Podcasts dabei. Ich ergänze um Fall of Civilisations. Auf englisch, es wird pro Folge sehr atmosphärisch der Untergang einer Zivilisation erzählt.
Und mit diesem Fünftel müssen wir unbedingt wieder in echt reden. Nicht von oben herab "wie kann man nur so dumm sein, du Nazi?!" sondern verständnisvoll. Den Rassismus klar ablehnen aber nicht triggern lassen, erstmal über Mobilität, Heizung, Lebensmittelpreise reden. Gemeinsamkeiten suchen und nebenbei das konstruktive Bild einer lebenswerten, bezahlbaren Zukunft in deren Köpfe bekommen. Wenn man an eine Grenze stößt, dann freundlich argumentierten oder aussteigen, damit sich das destruktive Misstrauen "alle wollen mir was" langsam auflösen kann.
Redet offen, ehrlich und konstruktiv mit Menschen in eurem Umfeld statt digital abfällig übereinander! Ich glaube, anders geht es nicht.
Speedrun von "Quatsch, alles halb so wild" nach "Tja zu spät, kann man jetzt eh nichts mehr machen" in nur 5 Jahren.
Erwachsene Menschen sind nicht mal bereit auf Hafermilch umzusteigen, um wenigstens einen Hauch von Verantwortung zu übernehmen. Zeigen lieber auf andere und rollen sich auf dem Rücken. Peinlich!