this post was submitted on 04 Apr 2026
17 points (100.0% liked)
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
5192 readers
513 users here now
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Posts oder Antworten, die einen Archive[.]today (oder eines der Derivate) beinhaltet, werden kommentarlos gelöscht
- Es werden Posts zum Thema Nahost / Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
Hab wie letzte Woche angekündigt "Jugend ohne Gott" gelesen, kann man in so 2-3 Stündchen lesen. Am Ende ist mein kulturell hochwertiges Fazit "meh".
Es ist sehr flowig geschrieben, kann man so schnell weglesen. Irgendwie entscheidet es sich nicht so richtig, ob es große Literatur oder Krimi sein will. Beide Facetten kommen irgendwie zu kurz. Der (unerwartet auftauchende) Krimiteil ist 2 Seiten spannend, um dann direkt eine Seite später aufgelöst zu sein. Der bedeutungsschwangere Teil bleibt irgendwie oberflächlich und lädt nicht zum Nachdenken ein. Das ist so "oh, militaristische und autokratische Gesellschaft - schlimmschlimm. Es gibt arme Kinder, um die sich niemand kümmert und die dann kriminalisiert werden - schlimmschlimm. Ich muss mir überlegen, ob ich aufrichtig bin oder meinen Job behalte - schlimmschlimm." Also so Sonntagsreden halt. Die Dialoge diesbezüglich wirken irgendwie pseudomäßig, weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.
In other News bin ich in Star Trek Discovery Staffel 3 angekommen. Die Prämisse der Staffel find' ich geil: das ist quasi "Voyager mit einem Twist". Aber die Hauptprotagonistin geht mir vergleichsweise auf den Zeiger in dieser Staffel. Ihre Charakterentwicklung finde ich doof.
Weiß nicht, ob es zwingend zur Kultur gehört, aber wir sind jetzt über Ostern in einen Kurzurlaub nach Bonn gefahren, zur Kirschblüte. Die Stadt finde ich bedeutend schöner, als ich sie von vor so ~15 Jahren in Erinnerung hatte. Wollte erst gar nicht hier hin - was soll ich mit zwei Kleinkindern in einer Stadt statt im Wald? - aber ist überraschend gut.
Vielen Dank für deine Bewertung von Jugend ohne Gott. Ich hatte beim Durchlesen der Zusammenfassung mir nur gedacht, dass es ziemlich heftiger Tobak ist der dort verarbeitet wird. Das es diesem Thema leider nicht wirklich gerecht wird ist dann natürlich schade.
Und definitiv sind Reiseerfahrungen hier auch gerne gesehen. Bonn hatte ich bisher zum Beispiel noch gar nicht groß auf dem Schirm. Gut zu wissen, dass es durchaus was zu bieten hat und nicht nur grau ist.
Ja, ich hatte nach dem Anfang auch größere Hoffnungen auf das Buch. Es ist echt sehr Remarque-artig geschrieben. Ich-Perspektive, kurze Sätze, eher umgangssprachlich, ohne lächerlich zu wirken. Und Remarque habe ich weggeballert wie nichts Gutes, der schafft halt total die ernsten Themen seiner Zeit plastisch, aber ohne 'Gore', überzeugend darzustellen. Hatte dann eben auf dasselbe gehofft, aber leider nein.