Archäologie

141 readers
2 users here now

Community für Austausch zum Thema Archäologie.

Wikipedia: "Die Archäologie („Lehre von den Altertümern“) ist eine Wissenschaft, die mit naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Methoden die kulturelle Entwicklung der Menschheit erforscht. [...] Die Archäologie befasst sich mit materiellen Hinterlassenschaften des Menschen, wie etwa Gebäuden, Werkzeugen und Kunstwerken. Sie umfasst einen Zeitraum von den ersten Steinwerkzeugen vor etwa 2,5 Millionen Jahren bis in die nähere Gegenwart."

Verwandte Communities:

Netiquette wird vorausgesetzt. Gepflegt wird ein respektvoller Umgang - ohne Hass, Hetze, Diskriminierung.

Bitte beachtet die Regeln von Feddit.org.

✅ Deutsch
✅ English

Attribution


founded 2 years ago
MODERATORS
1
2
3
1
submitted 2 weeks ago* (last edited 2 weeks ago) by montag@friendica.xyz to c/archaeologie@feddit.org
 
 

openpetition.de/petition/onlin…

Gegen die geplante Änderung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes

Moin zusammen,

hier mal eine Info und eine Bitte zur Verbreitung und Unterzeichnung dieser Petition.

Es geht um die Aushöhlung des Denkmalschutzes, auch Bodendenkmalschutz. Vor allem wird noch nicht entdecktes und entdecktes was nicht gelistet ist (und das ist sehr viel) betroffen sein, sprich weggebaggert werden.

Alles dem Zwecke dienlich schneller zu bauen (was nicht erreicht werden wird). Das soll die Kommunen entlasten und den Ausbau von Militäranlagen erleichtern.

Hier mal die Presseinformation der Niedersächsischen Staatskanzlei:

www.stk.niedersachsen.de hat geschrieben:

Reform des Denkmalschutzgesetzes – Weniger Bürokratie, mehr Verantwortung vor Ort

Das Kabinett hat am (heutigen) Dienstag den Entwurf zur Änderung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes (NDSchG) zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Die Novelle soll Verantwortlichkeiten präzisieren und damit die Zielsetzung der Landesregierung umzusetzen, die Verwaltung unter der Überschrift „Einfacher. Schneller. Günstiger“ zu optimieren.

Ein Schwerpunkt liegt auf der konsequenten Stärkung der kommunalen Eigenverantwortung. Dafür werden bestehende Pflichten der unteren Denkmalschutzbehörden (Kommunen) reduziert.

Kulturminister Falko Mohrs: „Wir machen den Denkmalschutz einfacher, schneller und günstiger. In enger Abstimmung mit den Kommunen setzen wir ihren Wunsch nach mehr eigener Verantwortung vor Ort um. Die Novelle stärkt die kommunale Handlungsfähigkeit, baut Bürokratie ab und sichert zugleich den fachgerechten Umgang mit unserem kulturellen Erbe.“

Unter anderem sieht der Entwurf folgende Vereinfachungen vor:

Die unteren Denkmalschutzbehörden sollen bei Maßnahmen von besonderer Bedeutung künftig statt des Niedersächsische Landesamts für Denkmalpflege (NLD) die oberste Denkmalschutzbehörde (MWK) einbeziehen. Die Kriterien für besondere Maßnahmen werden außerdem auf eine sehr kleine Fallgruppe begrenzt. Das stärkt die kommunale Entscheidungskompetenz und beschleunigt Verfahren.

  • Bei Gruppendenkmalen im Sinne des Gesetzes (§ 3 Abs. 3 NDSchG), umgangssprachlich Ensembleschutz genannt, beschränkt sich die Denkmaleigenschaft künftig auf das äußere Erscheinungsbild, soweit es sich nicht um Einzeldenkmale handelt.
  • Die unteren Denkmalschutzbehörden sollen in Zukunft ohne weitere Abstimmung mit dem NLD sicherstellen, dass die gesetzlichen Regelungen zur Bodendenkmalpflege eingehalten werden.
  • Erdarbeiten sollen künftig nur noch dann eine denkmalrechtliche Genehmigung erfordern, wenn sie an Stellen durchgeführt werden sollen, die im Verzeichnis der Kulturdenkmale eingetragen sind.
  • Der Gesetzesentwurf sieht vor, die wirtschaftliche Unzumutbarkeit als Grenze der Erhaltungspflicht auf die öffentliche Hand als Denkmaleigentümerin auszuweiten. Eine Ausnahme bleiben Maßnahmen von besonderer Bedeutung im Sinne des Gesetzes.

Darüber hinaus sollen im Zuge des Bundeswehrfördergesetzes Bauvorhaben auch im Denkmalrecht deutlich erleichtert werden, soweit sie unmittelbar der Landes- oder Bündnisverteidigung dienen.

Aus mehreren Gründen gilt es sich hier zu wehren. Es betrifft nicht nur Niedersachsen. Auch in anderen Bundesländern werden die Reformen gerade vorangetrieben. Man muss auch nicht in Niedersachsen wohnen um die Petition zu unterschreiben.

Außerdem möchte ich am Ende des Jahres nicht schon wieder arbeitslos sein.

Vielen Dank.

#Archäologie #Niedersachsen #Denkmalschutz #Petition

4
5
 
 

Pharaonentöchter im alten Ägypten waren nicht nur reich geschmückte Prinzessinnen in edlen Gewändern. Sie gingen wohl auch versiert mit Dolch, Schwert und Bogen um, kämpften und jagten. Das zeigt eine neue Untersuchung an 4.000 Jahre alten Mumien.

6
7
8
 
 

In Ägypten stoßen Archäologen an der Mittelmeerküste auf uralte Gräber, die teilweise unberührt erscheinen. Bei mehreren sind die Steinplatten noch immer an ihrem ursprünglichen Platz. Auch menschliche Überreste werden entdeckt.

9
 
 

Bei der in der südafrikanischen Rising-Star-Höhle entdeckten Menschenart Homo naledi fehlten geschlechtstypische Unterschiede zwischen Individuen. Sie waren wohl alle Frauen

10
 
 

Ein internationales Forschungsteam hat alte Peststämme in Sibirien gefunden. In Gräbern von Jägern und Sammlern wiesen die Wissenschaftler das Bakterium nach und stellen damit bisherige Annahmen zur Pest in Frage.

11
 
 

Archäogenetische Analysen können jahrtausendealte Rätsel lösen, bei denen schriftliche Quellen nicht weiterhelfen. Bisher übergangene Frauen rücken in den Fokus

12
13
 
 

Analysen von 5000 Jahre alten Megalithgräbern in Deutschland zeigen die bislang enfernteste neolithische Verwandtschaft ersten Grades – und stellen alte Annahmen infrage

14
15
 
 

Ein 60.000 Jahre alter Frühmenschenzahn aus einer russischen Höhle zeigte Merkmale einer erfolgreichen Wurzelbehandlung

16
 
 

Die Entdeckung eines Embryos in einem versteinerten Gelege sorgt in der Wissenschaft für Aufsehen. Der Fund belegt, dass ein Urahn der Säugetiere Eier legte. Seine besondere Fortpflanzungsmethode half ihm, das größte Massensterben der Erdgeschichte zu überstehen.

17
18
19
 
 

Zwei komplementäre Studien zeigen, dass unsere Verwandten isolierter voneinander lebten als Homo sapiens – und es vor 65.000 Jahren zu einem genetischen Flaschenhals kam

20
 
 

Sie gelten als unsere ältesten Vorfahren – und lebten offenbar anders als gedacht. Was Forscher in der Tiefsee-DNA entdeckten, ist faszinierend.

archive.org

21
22
23
24
25
view more: next ›